Zaha Hadid
Zaha Mohammad Hadid, ist eine aus dem Irak stammende Architektin und Architekturprofessorin britischer Nationalität. Als erste Frau erhielt sie 2004 die bedeutendste Ehrung in der Architektur, den Pritzker-Preis. Im Jahre 2009 wurde ihr der Praemium Imperiale verliehen.
Im Laufe der Jahre entwickelte sie einen sehr eigenwilligen Stil, der kaum mehr Ecken oder Wiederholungen erkennen lässt. Viele Architekturtheoretiker sind der festen Überzeugung, dass – nach der Postmoderne und dem Dekonstruktivismus - sie zu den BegründerInnen des “New International Style” den sogenannten Parametrismus gehört, der eine neue Ära in der Architektur einläutet. Dank ausgeklügelten Computersimulationen lassen sich metamorphe Modelle erarbeiten, die von enormer Komplexität sind und sich auch aus städtebauplanerischer Sicht jedwelche Parameter einfliessen lassen.
Zaha Hadids Baustil zählt klar nicht zur organischen Architektur, da die verwendeten Formen eher aus klugen Berechnungen, als aufgrund integrativen Motiven entstehen. Noch lässt sich das spezielle Design ihr zuordnen, doch bald werden neue Architekturbüros ähnlich berechnete Modelle mit ähnlichem Design erarbeiten.
Video zum kürzlich fertiggestellten Guangzhou Opera House:









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