Die soziale Ästhetik von Jean-Louis Chanéac

Jean-Louis Chanéac, mit richtigem Namen Jean-Louis Rey ist 1931 in Avignon geboren und 1993 gestorben.

Ursprünglich Maler, begann er sich für ästhetische Formen, Module und Plastiken zu interessieren, die industriell genutzt werden können. Chanéac war zu 100% Autodidakt, genoss aber in der französischen  Architekturszene ein hohes Ansehen. So wurde ihm 1969 der grosse internationale Preis für Urbanismus und Architektur in Cannes verliehen.



Haus Chanéac in Aix-les-Bains

Seine kritischen Recherchen und Analysen sind aktueller denn je, denn er behandelte bereits vor Jahrzehnten sozial-architektonische Themen wie Bioklimatik/Baubiologie, Verdichtung, sozialer Zugang/Inegration, Notunterkünfte, Reglementierung, Traditionsbewusstsein, usw.

Prototyp Polyvalente Zelle (1966-68) FRAC Centre

Chanéac verfolgt in vielen seiner Bauten ähnliche Konzepte wie seine damaligen Mitstreiter Antti Lovag und Pascal Haüsermann, die französisch-schweizerischen Meister der Blasenhäuser.

Bis zum 10. November 2011 kann in Lyon eine aussergewöhnliche Ausstellung dieses stillen und wichtigen Denkers besucht werden.

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  1. Guy Rottier, der Tausendsassa « Volcania - 05/02/2012

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