Il »architetto nuovo«
Marcello d’Olivio (1921-1991) gehörte zu den experimentellen Architekten Italiens (»architetto nuovo«) und war ebenfalls Kunstmaler.
Die Liste seiner Referenzobjekte ist lang und abenteuerlich. So wurde er von diversen afrikanischen Diktatoren beauftragt, Städte zu planen (Senegal, Brazzaville, Kamerun, Sierra Leone, Togo, Zaire, Algerien und Libyen, Gabun) und von Saddam Hussein erhielt er den Auftrag, das “Denkmal des unbekannten Soldaten” zu erschaffen, das 1983 von der CECM (Convention Europ. de la Construction Métallique) ausgezeichnet wurde.
Er war ebenfalls Planer der Parzellierung von Lignano Pineta: Die spiralförmige Straßenführung paßt sich harmonisch der natürlichen Landschaft an.
Hier entstanden zwei seiner bekanntesten Privatresidenzen, die Villa Mainardis
und die Villa Spezzotti.
Später in »Ecotown, ecoway« (1986) theoretisiert er über den Bau einer »neuen Stadt« aus Elementen einer überdimensionalen Treppe, mit dem Ziel, die Einheit zwischen Architektur und Natur wiederherzustellen. Symbolisch steht dafür der in D’Olivos Gemälden häufig anzutreffende Baum. In seinen späten Schaffensjahren verstärkte sich seine Hinwendung zur Malerei.
Er war ebenfalls Planer der Parzellierung von Lignano Pineta: Die spiralförmige Straßenführung paßt sich harmonisch der natürlichen Landschaft an.
Hier entstanden zwei seiner bekanntesten Privatresidenzen, die Villa Mainardis
und die Villa Spezzotti.
Später in »Ecotown, ecoway« (1986) theoretisiert er über den Bau einer »neuen Stadt« aus Elementen einer überdimensionalen Treppe, mit dem Ziel, die Einheit zwischen Architektur und Natur wiederherzustellen. Symbolisch steht dafür der in D’Olivos Gemälden häufig anzutreffende Baum. In seinen späten Schaffensjahren verstärkte sich seine Hinwendung zur Malerei.