Die Höhlenmühlen von Col-de-Roches
Vom Wasser am äussersten Ende des Le-Locle-Tal in der Schweiz eingegraben, zeugt die Höhle der Col-de-Roches von der menschlichen Tatkraft des 17. Jahrhunderts. Erfinderische Menschen nutzten das Felsenbett und zähmten den natürlichen Wasserfall in diesem Karstgebiet, um hydraulische Energie zu gewinnen.
Im Laufe der Zeit bauten sie in der Höhle ein ganzes System von Wasserrädern, Mühlen, Dreschmaschinen und Sägen.

Diese Anlage ist europaweit die einzige dieser Art. Hier geht’s zur offiziellen Website.
Golden shopping
Das Atelier du Pont hatte bereits in Dubai für Stella Cadente eine aussergewöhnliche Boutique eingerichtet. Neuster Coup ist das Volcania-Team gleich selbst in Paris, am Boulevard Beaumarchais besuchen gegangen: Eine kleine, aber feine Boutique ganz in Gold getaucht, in Form eines zylindrischen Tunnels. Die Ladenfläche ist ausgesprochen klein. Dies wird mit der tollen Kleiderauswahl gleich wett gemacht. Ein Besuch lohnt sich.


Der unterirdische Garten Eden
Der Sizilianer Baldassare Forestiere begann 1906 mit dem Bau eines unterirdischen Gartens. Er kaufte hierfür ein fruchtbares Stück Land im San Joaquin Valley, Kalifornien. Die nächsten 40 Jahre bohrte er sich auf einer Fläche von knapp 1000 m2 Schlafräume, eine Küche, eine Kapelle, ein Aquarium und eine riesige Gartenanlage.
Der ganze Untergrund wird von römischen Säulen und Bögen gestützt, viele tiefe Löcher lassen genügend Licht in die Räume einfallen. Die gesamte Konstruktion macht es möglich, dass trotz der saisonal bedingten Hitze und Dürre im Äusseren permanent eine angenehme Temperatur im Inneren herrscht. Die Bäume sind vor Trockenheit und Insektenbefall geschützt und das gesammelte Regenwasser kann für das Giessen der Pflanzen genutzt werden.
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Forestiere genoss übrigens keine Ausbildung zum Gärtner oder Architekten. Er nutzte einzig sein Wissen aus der Zeit, als er als Arbeiter für den Bau der Bostoner U-Bahn tätig war.
Dalí Museum St. Petersburg
2011 fand der Umzug des bestehenden Museums in diesen aussergewöhnlichen Neubau in St. Petersburg, Florida statt. Er entstand nach Plänen des Architekturbüros Hellmuth, Obata + Kassabaum oder abgekürzt HOK, die Bauzeit betrug 22 Monate.

Alleine die Helix-förmige Treppe und einige andere Details erinnern stark an Salvador Dalís Formgebungen.

Kunstvolles Design von Marcel Wanders
Der 1963 im niederländischen Boxtel geborene Designer Marcel Wanders ist das Enfant terrible der Designszene. Er ist unter anderem Gründer, Art Director und Mitbesitzer des Designlabels Moooi.
Viele seiner Kreationen wirken organisch, doch es darf schon mal blinken, glitzern und üppig sein – Wanders hat keine Angst vor Kitsch und betrachtet Design gerne mit einem Augenzwinkern.


Das endlose Haus von Friedrich Kiesler
Friedrich Kiesler (1890-1965) war Architekt, bildender Künstler, Designer und Bühnenbildner und Mitglied der Gruppe De Stijl. Er galt als einflußreicher Theoretiker der Moderne und als Integrationsfigur der europäischen Avantgarde. Mit ihm beschäftigten sich unter anderem Le Corbusier, Frank Lloyd Wright und Philip Johnson. Berühmt geworden sind unter anderem seine Projekte „Endloses Haus“,
„Universales Theater“ und der „Schrein des Buches“ in Jerusalem.

Bemerkenswert an diesem Gebäude ist das Dach, das, rundzeltähnlich errichtet, aus Beton mit weißen Keramikkacheln besteht und mehrere unterirdische Stockwerke im Innenraum hat. Darin aufbewahrt werden Originale und Duplikate antiker Schriftrollen des Alten Testaments, allen voran das Buch Jesaja – daher der Name Schrein des Buches. Friedrich Kiesler hat es zusammen mit dem Architekten Armand Bartos entworfen.







