Haus? Wo?
Das Erdhaus “Malator” liegt in Pembrokeshire, an der Küste von Wales. Die Firma Future Systems hatte es 1994 fertiggestellt.
Damals belächelt und von den hiesigen Bevölkerung “Teletubby House” genannt, gilt es heute aus Vorzeigebeispiel für nachhaltiges Bauen.
Von Weitem ist es nur durch zwei Glasfronten zu erkennen und fügt sich sonst komplett in die Landschaft ein.
Im Inneren erwartet einen eine gemütliche 1-Zimmerwohnung.
Hightech-Kokon
Dieses von Planning Korea entworfene Kokon-Haus soll mitten im UNESCO Weltkulturerbe im Dorf Gotjawal bei Jeju, Südkorea gebaut werden.
Vollbepackt mit der neusten Technologie ist dieses Haus selbstgesteuert. Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden alleine mit kontrollierter Lüftung und dem Öffnen und Schliessen der Fenster geregelt.
Das Gebäude umfasst einen Konferenzraum, ein Atelier, eine Bibliothek, eine Galerie und sonstige private Räume. Teile der Dächer sind begrünt, und dadurch bereits genügend gedämmt. Das Regenwasser wird gesammelt und in den Wasserkreislauf gespiesen.Grüne Welle in den Alpen
Im Auftrag des Bella Vista Trafoi Hotel in den italienischen Alpen hat der italienische Architekt Matteo Thun, einer der Gründer der legendären Memphis Group, dieses Hügel-Hotel in einem ziemlich radikalen Design entworfen.
Entstehen soll damit ein (Zitat) “Klimahotel”, das den höchsten ökologischen Standards gerecht werden soll: durch Verwendung von ausschliesslich lokalen Materialien, Einbau von nachhaltigem Dämmmaterial, Berücksichtigung von Fauna und Flora, perfekte Lichteinstrahlung und Nutzung der Erdwärme.

Isländische Torfhäuser
Über Jahrhunderte haben die Isländer gelernt, mit dem oft garstigen Klima klar zu kommen, entsprechend den Wetterbedingungen sind die Häuser angepasst. So finden sich einige sogenannte Torfhäuser. Diese sind von Gras überwachsen und strotzen jedem Wetter. Das heimische, weiche Birkenholz eignet sich kaum für den Hausbau, weshalb die Isländer es bevorzugten, mit Stein für das Fundament und Torf als günstiges Isolationsmaterial zu bauen. 
Heute wird hingegen wieder auf Beton und Stahl zurückgegriffen.
Leben im Öltank
Das Oil Silo Home, entworfen von PinkCloud.DK, recykliert bestehende leere Öltanks, um sie in erschwingliche Familienwohnbauten umzunutzen.
Mit dieser 100% autarken Nutzung wird die Post-Öl-Ära auch symbolisch eingeläutet, so ist dieses Gebäude CO2-neutral und produziert die benötigte Energie selbst. Zudem wird das Wasser ebenfalls in einem integrierten System aufbereitet.
Emotionale Architektur
Agustín Hernández Navarro verfolgt den Ansatz einer “emotionalen Architektur” und versucht dabei Struktur, Form und Funktion auf eine organische Art zu verbinden. Sehr schön sieht man dies am Beispiel der Casa Neckelman, einer unterirdisch angelegten Villa der Superlative. James Bond hätte seine helle Freude daran.
California Academy of Science
Dank unter anderem Kollaborationen mit Grössen wie Renzo Piano oder dem Nachhaltigkeits-Guru William McDonough gilt die Firma Rana Creek unter der Leitung von Paul Kephart zu den international angesehenen Spezialisten für Dachbegrünungen. Eines ihrer Referenzobjekte ist das California Academy of Science in San Francisco.

Blick aus der Düne
Mit diesem Dune House ist William Morgan neben anderen inspirierenden Bauten ein spannendes Frühwerk gelungen. Als würde man aus einem Kopf schauen, wurden linker und rechter Raum praktisch gespiegelt angeordnet, ganz dem menschlichen Gehirn nachempfunden. Das Video dazu findet sich hier.
William Morgan war ein Schüler von Walter Gropius und Josep Lluís Sert i López und ist heute ein angesehener Referent, Mitglied des American Institute of Architects und früherer Präsident des AIA Committee on Design.












