Tag-Archiv | Museum

Dalí Museum St. Petersburg

2011 fand der Umzug des bestehenden Museums in diesen aussergewöhnlichen Neubau in St. Petersburg, Florida statt. Er entstand nach Plänen des Architekturbüros Hellmuth, Obata + Kassabaum oder abgekürzt HOK, die Bauzeit betrug 22 Monate.

Alleine die Helix-förmige Treppe und einige andere Details erinnern stark an Salvador Dalís Formgebungen.

Prunkbau für den Comic

Das holländische Designstudio MVRDV hat den Architekturwettbewerb für das Comic and Animation Museum in Hangzhou, China, gewonnen.


Dieses besteht aus 8 riesigen ballonförmigen Eiern. Jedes Ei hat eine andere Funktion, sei es Ausstellungsraum, Bibliothek, Auditorium, oder andere.

Ein Ei für die Kunst

Dem Architekten Paul Andreu hat mit dem Bau des Nationalen Zentrum für Darstellende Künste in Peking, China den ganz grossen Wurf gelandet. 2007 eröffnet gehört dieses halbe Ei mit seiner Hülle aus Glas und Titan zu einem der wichtigsten Bauten der Stadt.


Paul Andreu gewann diverse Auszeichnungen, wie

und ist ebenfalls bekannt für diverse andere Grossbauten, wie unter anderem das Meeresmuseum in Osaka, Japan.

Cybertecture: Mit Köpfchen in die Zukunft

Ein entscheidender Moment in der architektonischen Laufbahn von James Law ereignete sich im Jahr 2000, als er eingeladen wurde, Architektur und  Technik des Dickson Cyber Express Shopping Mall zu entwerfen – der weltweit erste “Bricks and Clicks” Einzelhandels-Komplex in Hong Kong.

Dies führte zu James Prägung des Begriffs “Cybertecture“, – eine neue Art von Design, die Technologie und Architektur verschmilzt als zukünftige Gestaltungsform. Mit wachsendem Ruf, engagiert James sich stark in Fragen der zukünftigen Technologie und Design. So gründet die Cybertecture Design-Philosophie in seinem breiten Spektrum auf ein Dual-Konzept, das zu einer unendlichen Anzahl von verschiedenen Arten von Projekten und Szenarien angewendet werden kann. Dies bezeugen die diversen Wettbewerbseingaben von Cybertecture:

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Das endlose Haus von Friedrich Kiesler

Friedrich Kiesler (1890-1965) war Architekt, bildender Künstler, Designer und Bühnenbildner und Mitglied der Gruppe De Stijl. Er galt als einflußreicher Theoretiker der Moderne und als Integrationsfigur der europäischen Avantgarde. Mit ihm beschäftigten sich unter anderem Le Corbusier, Frank Lloyd Wright und Philip Johnson. Berühmt geworden sind unter anderem seine Projekte „Endloses Haus“,
„Universales Theater“ und der „Schrein des Buches“ in Jerusalem.

Bemerkenswert an diesem Gebäude ist das Dach, das, rundzeltähnlich errichtet, aus Beton mit weißen Keramikkacheln besteht und mehrere unterirdische Stockwerke im Innenraum hat. Darin aufbewahrt werden Originale und Duplikate antiker Schriftrollen des Alten Testaments, allen voran das Buch Jesaja – daher der Name Schrein des Buches. Friedrich Kiesler hat es zusammen mit dem Architekten Armand Bartos entworfen.

Die Vermählung von Kunst, Architektur und Natur

Naoshima ist die japanische Kunstinsel schlechthin und beherbergt diverse Museen, doch das Chichu Art Museum ist sicherlich das architektonische Highlight.

Es wurde 2004 erbaut, entworfen hat es der Stararchitekt Tadao Ando.

Zu sehen sind permanente Ausstellungen von Claude Monet, James Turell und Walter de Maria.
Es ist vollständig in den Hügel gebaut und jede Galerie wird von natürlichem Licht erhellt und wurde individuell gestaltet.

Coop Himmel(b)lau

Grosse Projekte wie die Martin Luther Kirche in Hainburg,
das Internationale Konferenzcenter Dalian (im Bau),

oder die BMW-Welt

tragen alle die Handschrift des österreichischen Architekturbüros Coop Himmel(b)lau. Organische Formen treffen hier auf wuchtige Körper, jedes Werk ist eine völlig eigenständige Skulptur.

Die vergrabene Römische Reich

Das Archeologische Museum von Lyon-Fourvière vom Architekt Bernard Zehrfuss ist die Mutter aller unterirdisch gebauten und der Öffentlichkeit zugänglichen Grossanlagen der neueren Zeit. Es liegt in einem Hügel unterhalb der Altstadt, und nur sporadisch lassen grosse Fensterschächte ein Innenleben erahnen.

Das gallo-römische Museum von Fourvière, das auch ein Theater und ein Odeon umfasst, die beide zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, bildet den bedeutendsten archäologischen Komplex in ganz Frankreich.

So sind in den Ausstellungsräumen einmalige Sammlungen von Mosaiken, Statuen und diversen Objekten zu sehen, anhand der die Geschichte von Lyon – von der Vor- und Frühgeschichte bis zum Ende des Römischen Reiches – nachvollzogen wird.
Ein spielerische und spannende Besichtigung, bei der man sich vor allem den claudinischen Tisch, eines der Juwelen des Museums, ansehen sollte.

 

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