Kochschule der Superlative
Im wunderschönen San Sebastian, am spanischen Golf von Biskya gelegen, ist eine neue kulinarische Schule entstanden, das Basque Culinary Center.
Grosse, einladende Küchen, Showrooms, Restaurants und Ausgleichsflächen im integrierten Innenhof sind Teil des von den Vaumm Arquitectos entworfenen Grossbaus.
Auffällig dabei sind die goldenen Fassaden, die entweder durch Lamellen oder runden Öffnungen einen regelmässigen Lichteinfall in die Räume ermöglichen.
Die Beleuchtung bei Nacht ist ebenfalls sehr eindrucksvoll.
Schwungvoll einkaufen in Mumbai
Das Design des Detailhandelszentrum Indigo Delicatessen im Palladium Mall, Mumbai beinhaltet das Konzept, die rigide Geometrie aufzulösen, indem mit der Form einer Quasi-Kupell, einer Quasi-Oberfläche gearbeitet wird. Das warme Holz trifft auf die geschwungenen Kupfer-Auslagen. Ein integriertes Restaurant erlaubt es, die Produkte vor Ort zu kosten.
Mit dem Einsatz parametrischer Werkzeuge im Designprozess wurden die diversen Strkturen im CNC-Verfahren angefertigt.
Architekten: Sameep Padora & Associates
The Alnwick Garden Treehouse
Dieses Baumhaus ist eines der magischsten und speziellsten Restaurants der Welt. Es ist Attraktion und Kulinarium des Alnwick Garden, zwischen Newcastle und Edinburgh gelegen. Zur Anlage gehört ein wunderschöner Garten, ein Park, ein Wald und ein ehrwürdiges Schloss.
Heterotopie
Heterotopie (aus gr. hetero (anders) und topos (Ort)) ist ein von Michel Foucault in seiner Philosophie verwendeter Begriff für „wirkliche Orte, wirksame Orte, die in die Einrichtung der Gesellschaft hineingezeichnet sind, sozusagen Gegenplatzierungen oder Widerlager, tatsächlich realisierte Utopien, in denen die wirklichen Plätze innerhalb der Kultur gleichzeitig repräsentiert, bestritten und gewendet sind, gewissermaßen Orte außerhalb aller Orte, wiewohl sie tatsächlich geortet werden können“.
Als Beispiele für Heterotopien nennt Foucault Jugend-, Alten- und Erholungsheime, psychiatrische Kliniken, Gefängnisse, die Kollegs des 19. Jahrhunderts, Kasernen, Friedhöfe, Kinos und Theater, Gärten, Museen, Bibliotheken, Festwiesen, Feriendörfer, kultische und nicht-kultische Reinigungsstätten, Gästehäuser, Bordelle, Kolonien sowie das Schiff als Heterotopie schlechthin.
Aber auch in ihrer Struktur unterscheiden sich Heterotopien von anderen Räumen. So sind sie in der Lage, mehrere Räume an einem einzigen Ort zu vereinen und zueinander in Beziehung zu setzen, die eigentlich nicht vereinbar sind. Dies ist beispielsweise beim traditionellen Garten der Perser der Fall, der als eigener Mikrokosmos die ganze Welt symbolhaft abbildet und verbindet,
oder beim Kino, das Publikumssaal und Fenster zu anderen Welten zugleich ist.

Naha Harbor Diner
Das Naha Harbor Diner in Okinawa, Japan gehört wohl zur verrückteren Sorte von Restaurants. Auf einem betonierten Imitat eines bengalischen Feigenbaum in 7 Metern Höhe geniesst man feinste asiatische und indische Kost mit Blick auf den Onoyama Park.
Banq Restaurant
Das Banq Restaurant wurde von Office dA entworfen und befindet sich in einem alten Fabrikgebäude in Boston. Das Innendesign fällt mit seinen geschwungenen Holzlamellen auf, die eine einnehmend angenehme Atmosphäre schaffen. So kommt den Besuchern das wohlige Gefühl auf, in einem Bambus-Regenwald zu speisen.












