Tag-Archiv | Technologie

Hightech-Kokon

Dieses von Planning Korea entworfene Kokon-Haus soll mitten im UNESCO Weltkulturerbe im Dorf Gotjawal bei Jeju, Südkorea gebaut werden.
Vollbepackt mit der neusten Technologie ist dieses Haus selbstgesteuert. Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden alleine mit kontrollierter Lüftung und dem Öffnen und Schliessen der Fenster geregelt.
Das Gebäude umfasst einen Konferenzraum, ein Atelier, eine Bibliothek, eine Galerie und sonstige private Räume. Teile der Dächer sind begrünt, und dadurch bereits genügend gedämmt. Das Regenwasser wird gesammelt und in den Wasserkreislauf gespiesen.

Kampf gegen die Fluten

Wie sollen Grossstädte, die direkt am Meer liegen, sich in Zukunft vor Flutkatastrophen oder Überschwemmungen aufgrund der globalen Erwärmung schützen? Dieser Frage gingen die beiden Studenten Tingwei Xu and Xie Zhang von der University of Pennsylvania nach. Ihr Vorschlag ist ein Membranengebilde, das sich um die bestehenden Wolkenkratzer von Manhattan rankt.
Es besteht aus einem schwammartigen Material und kann Millionen Liter Wasser aufsaugen, um dieses wieder zu absorbieren.
Ein Pflanzengürtel trägt ebenfalls dazu bei, dass genügend Wasser  aufgenommen werden kann.

Cybertecture: Mit Köpfchen in die Zukunft

Ein entscheidender Moment in der architektonischen Laufbahn von James Law ereignete sich im Jahr 2000, als er eingeladen wurde, Architektur und  Technik des Dickson Cyber Express Shopping Mall zu entwerfen – der weltweit erste “Bricks and Clicks” Einzelhandels-Komplex in Hong Kong.

Dies führte zu James Prägung des Begriffs “Cybertecture“, – eine neue Art von Design, die Technologie und Architektur verschmilzt als zukünftige Gestaltungsform. Mit wachsendem Ruf, engagiert James sich stark in Fragen der zukünftigen Technologie und Design. So gründet die Cybertecture Design-Philosophie in seinem breiten Spektrum auf ein Dual-Konzept, das zu einer unendlichen Anzahl von verschiedenen Arten von Projekten und Szenarien angewendet werden kann. Dies bezeugen die diversen Wettbewerbseingaben von Cybertecture:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Masdar City, die Ökostadt in der Wüste

Masdar (arabisch Quelle“ oder „Ursprung‘) ist ein Stadtbauprojekt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Kern dieses Projektes ist Masdar City, eine geplante Ökostadt im Emirat Abu Dhabi, mit deren Bau im Februar 2008 begonnen wurde. Zukünftig wird dort der Hauptsitz der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) sein.

Das als „CO2-neutrale Wissenschaftsstadt“ angekündigte Vorhaben soll vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden. So ist zum Beispiel die Wasserversorgung mit solarbetriebenen Entsalzungsanlagen geplant. Insgesamt soll es nur noch einen Energieaufwand von 25 Prozent pro Kopf verglichen mit dem heutigen Verbrauch geben. Zudem wird die ganze Stadt nach einer strengen Nachhaltigkeitsleitlinie ausgerichtet, so dass sie CO2-emissionslos und durch konsequentes Recycling nahezu abfallfrei sein wird. Frischluftkorridore und Parkanlagen sollen die Bauflächen durchziehen und die Temperatur im Vergleich zur Stadt Abu Dhabi drastisch senken.

Das ehrgeizige Projekt auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern wird auf 47.500 Einwohner und rund 1500 Firmen und Institute aus dem Ökologiesektor ausgelegt und kein Punkt im Stadtgebiet wird mehr als 200 Meter von einer Haltestelle der öffentlichen Verkehrsmittel entfernt sein. Die Initiative wird von der Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC) und Scheich Muhammad bin Zayid Al Nahyan angeführt. Initiiert im Jahre 2006 und geleitet durch Foster & Partner, wurde das Projekt für einen Erstbezug ab 2016 geplant. Im Frühjahr 2010 wurde jedoch in diversen Medien über zeitliche Verzögerungen und finanzielle Probleme berichtet. Als neuer Fertigstellungstermin des Gesamtprojekts wird nun das Jahr 2025 genannt.

LoftCube: Ein Würfel zum Verlieben

Der LoftCube, entwickelt vom Designer Werner Aisslinger, bietet unvergessliche Momente der Intimität. Dieser vorfabrizierte, 39 m2 grosse Würfel lässt sich überall hinstellen und besticht durch seinen lichtdurchfluteten Raum und der einfachen, klaren Formensprache, auch bezüglich der Einrichtung. Praktisch alle Bestandteile sind in weisser Farbe gehalten und bestehen aus Glas und Corian.

Leider hat dieses Prachtstück auch seinen Preis: Die einfachste Version schlägt mit 89’000.- Euro zu Buche.


Das Konzept erinnert an die Erfindungen der 60er Jahre, wie die von Matti Suuronen oder Jean Benjamin Maneval oder auch an die Kapsel von Kyu Che.

Vaskuläre Erhellungen

Oft bereits erwähnt und immer wieder wahr: Die Natur ist der beste Designer. Sie war Inspiration für diese Kollektion von organischen Tischlampen, entworfen vom Designer-Team Nervous System.
Die Form der Lampenschirme wurde dem vaskulären System oder auch Blätteradern abgeguckt. Die “Hyphae“-Lampen sind 3D gedruckt und sind Unikate, da sie alle jeweils verschieden berechnet wurden. Das Resultat sind atemberaubende Biomimikry-Kunststücke.

Schwungvoll einkaufen in Mumbai

Das Design des Detailhandelszentrum Indigo Delicatessen im Palladium Mall, Mumbai beinhaltet das Konzept, die rigide Geometrie aufzulösen, indem mit der Form einer Quasi-Kupell, einer Quasi-Oberfläche gearbeitet wird. Das warme Holz trifft auf die geschwungenen Kupfer-Auslagen. Ein integriertes Restaurant erlaubt es, die Produkte vor Ort zu kosten.

Mit dem Einsatz parametrischer Werkzeuge im Designprozess wurden die diversen Strkturen im CNC-Verfahren angefertigt.

Algen-Farm

Diverse Quellen für saubere Energien wurden und werden geprüft, eine spannende Lösung bietet uns die Alge. Algen könnten bis zu 80% unseres Bedarfs an Sauerstoff liefern und als Bio-Treibstoff und Wasserfilter zugleich dienen.
Claudia Pasquero and Marco Poletto, Co-Gründer von EcoLogicStudio in London, haben begonnen, die Möglichkeiten zu ergründen, indem sie eine Eco-City in im Fischerdorf Simrishamn, Schweden planen.
Noch wird die Produktion des Biotreibstoffs als deutlich zu teuer eingeschätzt.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 446 other followers