Indischer Zauber
Inspiriert von der Topografie, der Flora und Fauna von Kot, im Ratnagiri Distrikt von Maharashtra hat der Architekt Mahesh Naik ein unvergleichliches Landhaus, das “Moonlight”, erschaffen.
Ein Chalet der Extraklasse
Nach einem aufwändigen Umbau unterscheidet sich dieses Gebäude heute sehr von einem traditionellen Chalet-Bau.


Ausladende Fensterpartien, organische Rundungen und eine aussergewöhnliche Inneneinrichtung mit einem herrlichen Grundriss (insbesondere der 2. Stock) geben dem “Chalet Beranger” eine ganz spezielle Note.


Architekt und Designer: Noé Duchaufour-Lawrance
Lokalität: St. Martin de Belleville
Stufenbau im Wald
Die Herausforderung an den weltbekannten Architekten der Moderne Álvaro Siza Vieira war hoch: Ein schmales Grundstück inmitten eines steilen Waldes bei Alvite, im Norden Portugals sollte zu einer kleinen Ferienanlage bebaut werden.
Diese besteht aus schlichten, übereinandergelegten Betonwürfeln und ist komplett im Wald integriert.
Kaum zu glauben, dass hier – zum Teil unterirdisch – 3 Schlafzimmer, eine grosse Poolanlage, ein Wohnzimmer, ein Esszimmer, eine Küche, Baderäume und mehrere Ausgleichsflächen versteckt sind.
Sehr originell ist ebenfalls der Eingang: Er befindet sich zuoberst, am einzigen Ort, wo ein Zugang mit Verkehrsmitteln erschliessbar war.

Fotos: FG+SG – Fernando Guerra, Sergio Guerra
Der Argonautilus wächst
Nach Stunden der Bastelei ist das Modell des bewohnbaren Schneckenhauses “Argonautilus” beinahe fertig gestellt.
Argonautilus besteht aus drei Stockwerken:
EG: Keller, Sauna, Hobbyraum, Waschküche, Gästezimmer, Bad, Büro, Whirlpool


1. OG: Entrée, Wohnküche, Reduit, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bibliothek als Galerie, Bad
2. OG:
Schlafraum mit kleinem Wohnzimmer, Bad, Estrich
Der Bau ist ein Fachwerkbau mit CNC-gefrästen Balken und Böden (s. Lignum-Pavillon), biologisch abbaubarem Isolationsmaterial, einer Lehmhülle und inneren Lehmwänden. Der lichtdurchflutete Treppenaufgang in der Mitte bietet ebenfalls die Möglichkeit Pflanzen heraufwachsen zu lassen. Durch die konsequente Verwendung von regionalen und abbaubaren Baustoffen wird eine grösstmögliche Nachhaltigkeit angestrebt.



Rundum-Wohnen
Ein weiteres schönes Beispiel eines Ferrozement-Hauses bietet das Casa del Boldal in Maitencillo, Chile, des chilenischen Architekturbüros GRIN. Das Haus wurde ideal in die Natur integriert und bietet neben den hellen Räumen eine wunderbare 360°-Sicht.

Leben im Öltank
Das Oil Silo Home, entworfen von PinkCloud.DK, recykliert bestehende leere Öltanks, um sie in erschwingliche Familienwohnbauten umzunutzen.
Mit dieser 100% autarken Nutzung wird die Post-Öl-Ära auch symbolisch eingeläutet, so ist dieses Gebäude CO2-neutral und produziert die benötigte Energie selbst. Zudem wird das Wasser ebenfalls in einem integrierten System aufbereitet.
Die Halbkugeln der Baby-Boomer
Nach dem 2. Weltkrieg wurde in den USA viel unternommen, um die zurückkehrenden GI’s und die Baby-Boom-Familien unterzubringen. Günstiger und schnell gebauter Wohnraum wurde benötigt.
Der kalifornische Architekt Wallace Neff befestigte einen Goodyear-Gummiballon an einem Betonsockel, liess ihn aufblasen und mit Spritzbeton zukleistern. Isolationsmaterial und eine zweite Betonschicht wurden danach aufgebracht. Das Resultat war das “Airform” house. Die Washington Post schrieb darüber:
“Neff was an unlikely inventor of the modest bubble house. Grandson of the founder of Rand McNally, he grew up in luxury. As an architect he’s best known for the Italian-style California mansions he designed for Hollywood’s glitterati. Mary Pickford, Charlie Chaplin and Cary Grant all owned Neff-designed houses. (Madonna and Brad Pitt are among more recent celebrities to own his work.)”
Heute existiert leider nur noch eines seiner Airform-Häuser. Es steht in Pasadena, Kalifornien und wird vom Künstler Steve Roden und seiner Frau bewohnt.
Diese Diashow benötigt JavaScript.








