Der Leichtbau von Frei Otto

Frei Otto ist einer der innovativsten deutschen Architekten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er lehrte am MIT in Cambridge, bevor er 1964 in Stuttgart das Institut für leichte Flächentragwerke gründete, ein Forschungsinstitut mit Weltruf. Seine intensive Beschäftigung mit der Natur und das Studium der Naturformen haben ihn sinnvolle Strukturen entwickeln lassen, die sich erarbeitet in zahllosen Experimenten am Modell aus den Gegebenheiten bildeten und nie dem Gebäude auferlegt wurden. Zu seinen Hauptwerken gehören der Deutsche Pavillon für die Weltausstellung 1967 in Montreal; das Münchner Olympiadach (mit Günter Behnisch), die Ökohäuser der IBA 1985 in Berlin, zahlreiche Zeltbauten für Saudi-Arabien, temporäre Zelt- und Schirmkonstruktionen, z.B. für die «Pink Floyd»-Tournee 1977, Mitarbeit am japanischen Pavillon für die EXPO 2000 in Hannover und am Großprojekt Hauptbahnhof Stuttgart, uvm.

Beitrag aus art 2/85 zu Frei Otto.


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