Die vulkanischen Bauten des César Manrique

Der spanische Künstler César Manrique hatte sich nach seinem Auslandaufenthalt vorgenommen, die Insel Lanzarote zum schönsten Platz der Erde zu machen. Die von ihm gegründete Stiftung kämpft auch nach seinem Tod (1992) dafür, dass Lanzarote nicht dem Massentourismus zum Opfer fällt und die natürliche Schönheit der Insel bewahrt und gefördert wird.

Das Haus der Stiftung liegt im Ort Tahiche, in der Nähe seines Geburtsortes Arrecife. Oberhalb der Erde liegt der sichtbare Teil dieses Künstlerhauses, eine harmonische Kombination aus traditioneller Inselbauweise und moderner Architektur. Unterhalb der Erde liegen fünf große Lavablasen, die Manrique zu Wohnräumen ausbaute. Sie sind durch einen Tunnel miteinander verbunden und auch durch den oberen Wohnbereich zu erreichen. Heute beherbergen die jeweils ca. 5 m² großen Blasen das Museum der „Stiftung César Manrique.“ Unter anderem sind hier Skizzen, Projektentwürfe, Skulpturen und Bilder des Künstlers zu sehen, aber auch Picasso und Miró sind mit einigen Arbeiten vertreten.

Erwähnenswert sind einige Höhlenbauten auf Lanzarote, deren Bau César Manrique geführt hatte, wie der Mirador del Rio, der unterirdische Konzertsaal Jameos del Agua und die Gestaltung der Cueva de los Verdes, eines gewaltigen Lavatunnels.

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