Jean-Marie Tjibaou Cultural Centre

Die Regierung Neukaledoniens beschloss 1991 in Noumea ein Kulturzentrum in Erinnerung an den ermordeten Kanakenführer Jean Marie Tjibaou zu bauen. Um die Vorstellungen der Neukaledonischen Regierung zu verwirklichen konnte der weltbekannte Architekt Renzo Piano engagiert werden.

Zu den Referenzen des Italieners gehören die Hafenanlage in seiner Heimatstadt Genua und der Kansai International Airport im japanischen Osaka, sowie zahlreiche Kultur- und Museumsbauten rund um den Erdball, darunter auch das Centre Pompidou in Paris oder das Paul Klee Zentrum in Bern. Sein Architekturbüro, der Renzo Piano Building Workshop, hat Niederlassungen in Genua und Paris. Renzo Piano, Gewinner des Pritzker Architecture Prize 1998, gilt als ein Meister der Bautechnik. Er erforscht immer wieder neue Konstruktionen und Materialien.

In Renzo Pianos Architektur ist das Licht von sehr grosser Wichtigkeit. Beim Projekt in Noumea ging es darum, die Funktionalität des modernen Baus in Einklang mit der Architektur der Einheimischen zu bringen. Piano entwarf 20-28 Meter hohe, segelförmige Rundbauten aus dem beliebten Rohstoff Holz. Er platzierte die zehn Pavillons in einer Reihe auf einer bewaldeten Halbinsel eines Parkes. Die Anlage gilt weltweit als ein Vorbild für ökologisches und innovatives Bauen. So wurde das Jean Marie Tjibaou Cultural Center zu einem der berühmtesten und schönsten Werke Renzo Pianos.

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