Monsieur Plastique

1948 bis 1955 führte Ionel Schein ein Büro, zusammen mit seinem Pariser Kollegen Claude Parent. Ionel Schein wurde 1956 mit der Entwurf Maison en plastique international bekannt. Der schneckenhausförmige Bau vereinte biomorphe Strukturen und (damals) modernste Baumaterialien, vornehmlich aus Plastik.

1965 gründete Ionel Schein zusammen mit Yona Friedman, Paul Maymont, Georges Patrix, Michel Ragon, Nicolas Schöffer und später Walter Jonas die Groupe International d’Architecture Prospective (GIAP)

Internationale Beachtung fand das 1984 durchgeführte Internationales Architektur Symposium Mensch und Raum an der TU Wien, an dem beispielsweise Bruno Zevi, Dennis Sharp, Pierre Vago, Jorge Glusberg, Otto Kapfinger, Frei Otto, Paolo Soleri, Ernst Gisel, Justus Dahinden u.a. teilnahmen.

Ionel Schein war engagiertes Mitglied des Cercle d’Ètudes Architecturales (CEA) in Paris, dass sich an den Ideen von Le Corbusier und des Bauhauses anlehnte. Ionel Schein ist es zu verdanken, dass er den Philosophen Michel Foucault als Gast in das CEA einlud und somit die Heterotopie in Architektenkreisen einführte; die Foucaultschen Diskussionen wirkten bis in die Internationale Bauausstellung 1984 in Berlin.

Ionel Schein publizierte zahlreiche Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften. In der Ausstellung New Experiments in Architecture, Art and the City, 1950-2005 wurden postum Werke von Ionel Schein präsentiert.

Quelle: Wikipedia

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