Hyperkatalonien – Hybridisierung von Natur und Kunst

Anlässlich der MACBA-Kunstausstellung im Jahr 2003 in Barcelona wurde von den Guallart Architects eine Studie vorgestellt die aufzeigen sollte, wie die autonome Gemeinschaft Katalonien als Stadt funktionieren könnte und welche Potentiale identifizierbar sind – HyperCatalunya.

Während die Städte in den letzten 40 Jahren gewachsen sind ohne die Limiten mit einzubeziehen, stehen einige Städtebauer bald vor dem Problem, dass schlicht kein Land mehr für eine weitere Expansion zur Verfügung steht, speziell in den Städten wie London oder Paris. Weitere Problemstädte wie auch Barcelona werden folgen.

Würde die Urbanisierung von Barcelona in der gleichen Geschwindigkeit vonstatten gehen wie heute, so gäbe es im Jahr 2375 kein Land mehr zu bebauen. Leider sind die Strukturen der alten Quartiere für weiteres Wachstum ungeeignet, Zentrumsfunktionen können beispielsweise kaum mehr wahrgenommen werden und die Aufrechterhaltung der Verkehrsknotenpunkte wäre ebenso fragwürdig. Wieso sollten ineffiziente Strukturen der alten Städte beibehalten werden? Das Material, aus denen die Städte gebaut sind kann nicht weiterhin aus der Umgebung gewonnen werden, wenn diese – als zukünftiger Wohnraum – nicht verschandelt werden soll. Der Bau einer Stadt muss Teil eines neuen strategischen Projekts sein, des „Landschafts-Engineerings“ quasi, einer Hybridisierung von natürlichen und künstlichen Strukturen, immer das Ziel verfolgend, ein Optimum an Ressourcengewinnung- und -rückgewinnung zu erlangen.

Frei nach dem Motto: Wenn Architektur die Landschaft ist, so sind die Häuser die Berge.

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