Tempel des Todes

Der von ca. 889 – 910 regierende Yasovarman I errichtete in Angkor Wat, Kambodscha zahlreiche Stauseen und Bewässerungsanlagen.
Die Folge davon war, dass die Einwohner öfter im Jahr reiche Reisernten hatten. Dies wiederum bescherte dem Land großen Reichtum, was aufgrund der erfolgreichen Landwirtschaft auf den Nahrungsüberschuss zurückzuführen war.

Der Haupttempel Angkor Wat , welcher durch Suryavarman I in der Hauptstadt errichtet worden war, war dem Hindu-Gott Vishnu gewidmet. Was der Bau dieses Tempels bezwecken sollte, ist bis heute nicht eindeutig belegt. Jeder der Herrscher der Khmer ließ mindestens einen großen Tempel bauen, zumal sie sich als Sachwalter Gottes betrachteten.

Die Gebäude wurden aus kunstvoll gestalteten Sandsteinen zusammengesetzt. Die zahlreichen Kanäle der Anlage dienten den Arbeitern auch dazu, die riesigen Steinbrocken mit Flößen zu transportieren. Für den Bau wurden die Blöcke mit besonderen Schleifanlagen so bearbeitet, dass sie ohne erkennbare Zwischenräume aufeinandergesetzt werden konnten.
Auffällig ist auch die Ausrichtung des Tempels Angkor Wat. Nicht wie sonst im Osten befand sich der Ein- bzw. Ausgang hier in Richtung Westen. Dies ist jedoch makarbererweise die Himmelsrichtung Yamas, welcher als der Gott des Todes bezeichnet wird.

Heute ist die teilweise von Bäumen überwachsene Tempelanlage ein beliebtes Touristenziel und UNESCO Weltkulturerbe.

 

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