Das „Eliphante“: Kunstraum in wilder Natur

Ein interessantes Beispiel der Kombination von organischer Architektur und Kunst bildet das von Michael Kahn und Leda Livant erbaute Erdhaus „Eliphante“ in Cornville, Arizona.
Themen, die die beiden beschäftigten setzten sie in idiosynkratischer Weise künstlerisch um: Überall finden sich Skulpturen, eigentümliche Formen, Fenster und Durchgänge. Das Eliphante wurde über die Jahre mehr und mehr zu einem Kunstpalast, einer Meditationsstube, einem Badehaus. Über viele Jahre hauste das Paar in diesem nie fertigen Gebäude, ohne Strom, ohne fliessendes Wasser, ohne Toilette (die Notdurft wurde im Garten verrichtet) und ohne wirklichen Zugang, denn um das Haus zu erreichen muss ein Fluss durchquert werden. Die Materialien klaubten sich die beiden aus der Umgebung zusammen.

Michael Khan gab sich zeitlebens der Malerei hin, bis er nach einer schweren Demenzkrankheit verstarb. Die Zukunft des Eliphante ist leider ungewiss.

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