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Büro in der Fabrik

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Die Büros der beiden Firmen Pons + Huot in Paris beherbergen Arbeitsplätze für 15 Mitarbeitende.
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Als Basis diente eine alte Industriehalle, das im späten 19. Jh. erbaut wurde. Man munkelt gar, Gustave Eiffel hätte sie erbaut.
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Das Designbüro Christian Pottgiesser entwarf sieben Büros für die Direktoren und weitere offene Arbeitsplätze, die organisch angeordnet über den gesamten Raum verteilt sind.
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Auffallend sind die Plexiglaskonstruktionen, die die Arbeitsplätze leicht abgrenzen, die unterirdischen Sitzungs- und Aufenthaltszimmer und die vielen Pflanzen, die dem ganzen Raum eine angenehme Atmosphäre verleihen.
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Die vielen Funktionen des Lehmcheminées

Lehmhaus Kirchleerau1Oberhalb von Kirchleerau im Kanton Aargau steht ein Bauernhaus-Neubau, der nicht nur durch seine Form, sondern auch wegen seines Innenlebens neugierig macht. Ein Lehmcheminée spielt in diesem Kubus die Hauptrolle.

Der Gemüsebetrieb selbst ist in diesem Holzbau untergebracht. Links davon liegt das Elternhaus, ein traditionelles Bauernhaus mit Walmdach.
Und gleich anschliessend ein eingeschossiger langgezogener Holzbau, der sich harmonisch in die Gruppierung der bestehenden Gebäude eingliedert. «Nur so konnten wir den strengen Baubehördenanforderungen für die Landwirtschaftszone gerecht werden», erinnert sich der Architekt Stefan Schmid vom Lenzburger Architekturbüro Roland Hüsser & Stefan Schmid GmbH für Baukunst. Schon vor dem Betreten des aussergewöhnLehmhaus Kirchleerau3lichen Bauernhauses fällt auf: viel Glas, auf ein Minimum reduziertes Mauerwerk und ein sonderbarer «Klotz» aus Stampflehm prägen die Fassade.

Das Geheimnis um eben diesen «Klotz» wird spätestens beim Betreten des grosszügigen Wohnzimmers gelüftet: Hinter der eigenwilligen Erscheinung verbirgt sich ein Cheminée aus Stampflehm. Es beherrscht die Szenerie im Innern wie auch ausserhalb des Hauses. Und das zu Recht: Für die drei Meter hohe und breite Konstruktion wurden ganze vier Tonnen Lehm im Innenraum und witterungsbeständiger, stabilisierter Stampflehm für die Aussenschicht verbaut.
Das Lehmcheminée mit seinen 30 bis 40 Zentimeter dicken Wänden ist eingebettet zwischen zwei filigranen Glaselementen – ein reizvoller Kontrast.Lehmhaus Kirchleerau4

Höchst komplexes Innenleben
Der monolithische Lehmbau ist allerdings bei Weitem nicht nur eine ästhetische Lösung, sondern beherbergt ein höchst komplexes Innenleben mit verschiedenen Funktionen. «Da das Haus über sehr grosse Glasflächen und wenig Mauerwerk verfügt, musste der Lehmmonolith verschiedenste Installationen für Strom, Dämmung und so weiter aufnehmen und gleichzeitig ein aussteifendes Betonelement integrieren», berichtet der Winterthurer Lehmbauer und Baubiologe Ralph Künzler. Eigens für die Glasschiebefront des Cheminées wurde ein Stahlelement konstruiert, das dem Stampfdruck standhält. Aus thermischen Gründen befindet sich im Wandkern eine zehn Zentimeter starke Korkdämmung, die das Abwandern der Wärme nach aussen verhindert. Die zentrale Herausforderung für den Lehmbauer: Stampflehm schwindet während der Trocknung. Darum darf kein Element eingestampft werden, das diese Schwundbewegung behindert.

Lehmhaus Kirchleerau2Das Lehmcheminée dient in den Übergangszeiten als Hauptwärmequelle. Dann reicht die Wärme des Lehmcheminées, um alle viereinhalb Zimmer des 150 Quadratmeter grossen Hauses zu temperieren. Die Feuerwärme fliesst über die einen Quadratmeter grosse Öffnung und über Warmluftkanäle in den Raum. Dieser Lehmofen wirkt dank seiner Masse als milder Wärmespeicher. Er ist ein idealer Puffer bei Temperaturspitzen im Sommer wie auch im Winter.

Reguliert die Feuchtigkeit
Als hygroskopisches Material absorbiert Lehm die Feuchtigkeit aus der Raumluft und gibt sie verzögert wieder ab. Dadurch können auch Feuchtigkeitsspitzen gebrochen werden. Als reines Naturmaterial fasziniert Lehm zudem dank seiner warmen Ausstrahlung und seiner porösen Struktur. Sie bildet gerade in modernen Häusern mit viel Glas und glatten Oberflächen einen angenehmen Kontrast.

Botanischer Garten Brooklyn in neuem Kleid

Brooklyn Botanic Gardens Visitor CenterKürzlich wurde das neue Besucherzentrum des neuen Botanischen Gartens in Brooklyn/New York vom Bürgermeister Michael Rubens Bloomberg eröffnet.
bbg2Entworfen wurde dieser aussergewöhnliche Bau von den Architekten Marion Weiss und Michael Manfredi von Weiss/Manfredi. Eingebettet in einem naturlichen Hang im Nordosten Brooklyns wird dieser 28 Mio$ teure, überwachsene Glasbau zukünftig tausende Besucher beherbergen können.
bbg3 Das Projekt  wurde von der New York City Public Design Commission mit einem Award for Excellence in Design bewertet und trägt das LEED Gold Zertifikat.

 

Galerie in Form einer Spirale

Spiral Gallery1Diese Galerie in Spiralform liegt bei von Jiading, einem Vorort von Shanghai. Spiral Gallery2
Der ausladende Park ermöglichte den Architekten vom Atelier Deshaus (Liu Yichun / Chen Yifeng) ein Design, das sich etwas ausserhalb der Normen bewegt.
Spiral Gallery3Entstanden ist ein Ausstellungsraum, der den vorgestellten Werken den nötigen Respekt und Lichteinfall entgegenbringt. Gleichzeitig haben die Besucher die Möglichkeit, sich auf und um das Gebäude herum frei zu bewegen, um in den GenSpiral Gallery2auss der schönen Umgebung zu kommen.

Volcania-Skizze Projekt „Loop“

loop2smallDas Volcania-Team hat den Versuch gewagt, eine Synthese aus möglichst vielen vergangenen Beiträgen zu machen.
So soll das Projekt etwas futuristisch sein, sich organisch der Umgebung anpassen, hell, einfach zugänglich sein, ein Atrium beinhalten und vieles mehr.

Entstanden ist das eigenwillige und unvergleichbare Projekt „Loop“, eine gekreuzte Schlaufe nach höchstem Minergiestandard mit zwei grossen, nach innen versetzten Glasfronten, Lehmmauern und einer überwachsenen, gebogenen und begehbaren Tragkonstruktion.

Baudamen und -herren gesucht!loop3asmall

Formschöne Null-Energie

Das VanDusen Botanical Garden Visitor Centre in Vancouver wurde 2012 eröffnet und bietet neben grossartigen Pflanzenausstellungen alleine vom Bau her viel fürs Auge.
Das Architektenbüro Perkins+Will verfuhr nach nachhaltigen Prinzipien und schaffte dank des Einbaus von Solarkollektoren, einer Biomassenanlage und einer Wasseraufbereitungsanlage ein Null-Energie-Haus, das die strengsten LEED-Standards erfüllt.

Im Auge der Kleopatra

Diese Villa auf der türkischen Kleopatra-Insel bei Marmaris befindet sich aktuell noch im Bau. Es ist ein Geschenk des russischen Moguls Vladimir Doronin an seine zukünftige Ehefrau, dem Supermodell Naomi Campbell.

Der Kuppelbau, der eine Auge darstellt, benötigt durch den Treibhauseffekt im Innern weder zusätzliche Kühlung, noch Heizung.

Die Kosten für die 25 Schlafräume umfassende Villa sollen sich auf 60 Mio Dollar belaufen.

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