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Bioklimatisch bauen in schwierigen Klimazonen

Bioklimatisches Haus1Hinter diesem bioklimatischen Haus von Ruiz Larrea and Associates befindet sich der Windpark von Granadilla de Abona, der zugleich Teil vom Instituto Tecnologico y de Energias Renovables ist. Dieses Research Center beherbergt gleich 25 bioklimatische Häuser. Bioklimatisches Haus2Aufgrund der starken Winde auf Teneriffa werden diese Bauten durch hohe vulkanische Tosca Steinmauern geschützt.
Bioklimatisches Haus3

Diese sind so angeordnet, dass die Luftzirkulation natürlich gesteuert ist und somit keine Klimatisierung oder Dämmung nötig sind. Auch die Bepflanzungen gedeihen dadurch wunderbar. Die begrünten Flachdächer fangen die Feuchtigkeit auf und geben ebenfalls Kühlheit ab.
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Grosse Zisternen sammeln das Regenwasser auf, das für den täglichen Gebrauch verwendet wird. Zudem besteht das Baumaterial aus dem Aushub oder wurde aus der Region gewonnen. 

Thailändisches Blasenhaus

Thai Blasenhaus 1Steve Areen hat nach seiner Karriere als Flight Attendant bei Delta Airlines die Chance beim Schopf gepackt, sich im Nordosten Thailands seinen Traum zu erfüllen.
Thai Blasenhaus 2
In einer Mangoplantage baute er ein kleines Blasenhaus, dass nicht nur seinem Bedarf entsprach, sondern das ausschliesslich aus Materialien aus der Umgebung besteht, und dies mit nur 8’000 $.
Thai Blasenhaus 3Nun ist er dabei, zusammen mit Freuden dieses Modell in Oregon zu kopieren.
Thai Blasenhaus 6 Thai Blasenhaus 5 Thai Blasenhaus 4

Museum Salaguti

museo salaguti1Das kleine architektonische Juwel befindet sich in der Gemeinde Sasamón, in der Nähe der spanischen Stadt Burgos und wurde vom Maler und Bildhauer Carlos Salazar Gutiérrez („Salaguti“) im Jahr 1977 in Eigenregie erbaut.
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Da er von der offiziellen Kunstgilde nie wirklich ernst genommen wurde erschuf er sich sein Museum, auf dessen Aussenwand ein rund vier Meter hohes Selbstporträt eingelassen ist, gleich selbst.
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Als junger Mann wurde ihm der Eintritt in die Kunstschule verwehrt, so entstanden alle sein Werke, wie auch öffentlichen Brunnen und Denkmäler autodidaktisch. Seine Formensprache ist teilweise ausgesprochen grob und trotzdem sehr organisch. Nicht von ungefähr entstand in seiner Zeit die Kunstform des Art brut, die wohl einen gewissen Einfluss auf seine Werke und insbesondere auf seinen Baustil hatte.

Übernachten im magischen Berg

magic mountain lodge2Wer zum ersten Mal das Huilo-Huilo Reservat im patagonischen Hinterland Chiles besucht und dabei auf das Magic Mountain Lodge stösst wird kaum glauben, in einer realen Welt zu sein!
magic mountain lodge1Mitten im Regenwald steht dieses eigenartige konische Hotel, von dessen Spitze sich ein kleiner Wasserfall über die ganze, überwachsene Fassade ergiesst.
magic mountain lodge5 magic mountain lodge3Das Hotel umfasst 13 Zimmer, ein Restaurant und eine Bar. Für den Bau wurden ausschliesslich einheimische Materialien verwendet. Das Design ist entsprechend urtümlich, passend zur Wildheit der Umgebung.
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Die Schildkröte von El Gouna

Das Volcania-Team liess es sich nicht nehmen, das weit herum bekannte Turtle House in El Gouna, Ägypten besuchen zu gehen.Turtlehouse1

In nur gerade 7 Monaten wurde es vom renommierten deutschen Designer Kurt Völtzke erbaut. Es erinnert an die Bauten von Hundertwasser oder Gaudí, besteht aus Naturstein und bildet Formen der Dünen und Wellen nach.
Die beiden Appartements können gemietet werden, zudem werden für Kunstinteressierte Seminare und Ausstellungen angeboten. Mehr dazu unter www.atelier-color.de.Turtlehouse2
Die Lage ist etwas speziell, zumal sich das Turtle House inmitten eines Golfplatzes befindet.
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Setenil de las Bodegas, das Felsendorf

Wer sich einmal in Südspanien, genauer in Andalusien befindet sollte es nicht verpassen, dem kleinen Dorf Setenil einen Besuch abzustatten.
Die Häuser sind zum Teil direkt in die Felsen gehauen und wirken dadurch wie ein integraler Teil der Landschaft.

Monsanto, das Felsendorf

Das pittoreske Dorf Monsanto liegt an der portugiesisch-spanischen Grenze. Im 6. Jh. besiedelt fingen die Bewohner bald an, ihre Behausungen um die Granitfelsen zu bauen. Diese boten Schutz vor Wind und Wetter. Bis heute wurde kein einziger Felsen berührt.Spätgotische und manuelinische Türbögen beweisen, dass trotz reger Bautätigkeit in all den Jahrhunderten das Dorf seine Tradition beibehalten hat.

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