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Kunst im Hang

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Diese runde Villa befindet sich in Susaki, im Süden Japans. Das Haus verfliesst mit dem Garten, er ist mitten drin, darauf und natürlich rundherum. Die Landschaft umhüllt den Rundbau mit Atrium wie ein Mantel.

Entworfen wurde es vom französischen Architekturbüro Ciel Rouge.
susaki3Es beherbergt ein privates Museum, ein Gästehaus und ein Resort und dient zugleich als Künstleresidenz. Ovale Löcher und Fensterfronten erinnern etwas an einen Emmentaler Käse und kreieren Aussichten und Durchsichten. Sie geben dem Bau auch eine optische Leichtigkeit. Wo immer sich die Möglichkeit bot, wurde Gras angepflanzt, was die Architektur noch besser in die Umgebung integriert. Die Farbe des Hauses ist auch an die Steinfarbe der Landschaft angepasst.
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Runde Häuser sind schwieriger zu möblieren, da oft Wände fehlen. Die Architekten aber haben Nischen und Wandelemente eingebaut, so dass trotz futuristischem Bau Wohnlichkeit entstehen kann. Das Haus ist auch eine Galerie. Man kann durch die runden Gänge wandeln und dabei Kunst, Architektur und Aussicht geniessen.
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Enric Ruiz-Geli’s Interpretation von organischer Architektur

Enric Ruiz Geli’s Architektur zeichnet sich einerseits durch sonderbare Formgebungen und andererseits durch die Verwendung von High-Tech-Materialien aus, die praktisch Null-Energiehäuser ermöglichen. Zum Einsatz kommen oft Corian, Keramik und Kunststoffe. Buckminster Fuller und Antoni Gaudí sind neben der Natur die Inspirationsquellen von ihm und seinen Mitarbeitern der Firma Cloud9.

Realisierte Projekte sind unter anderem die Villa Nurbs und die Villa Bio:
Villa Nurbs1

Villa Nurbs2 Villa Bio

Schlafen auf Wolke sieben

Gabriela-Gomes ‘Shelter ByGG‘ hat die Form einer grossen roten Wolke, die ruhig auf der Strasse sitzt. Gabriela-GomesIn Wirklichkeit ist es eine Kokon-ähnliche Bleibe. Diese ist ausschliesslich aus wiederverwertbarem Kork gebaut.Gabriela-Gomes
Produziert wurde es in Guimarães, Portugal und wurde anlässlich des Guimarães Festival 2012 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Wolke kann als Hotelzimmer reserviert werden.

Architektin/Designerin ist Gabriela Gomes.

Ökochic im Grashügel

Haus oder Grashügel? Genau diese Konfusion wollte Richard Hawkes mit dem Passivhaus im englischen Kent erreichen. Dauernd auf der Suche nach nachhaltigen Baumethoden hat er eine Lösung gefunden, die seine ursprünglich gesetzten ökologischen Ziele deutlich übertrifft:
Die Kombination aus Photovoltaik, Wärmespeicher, Biomasseboiler und Dämmung aus Lehmziegeln, Holzverschalung und Erdmantel machen aus diesem Haus ein Gebilde mit kleinstem ökologischen Fussabdruck.

Alexander Asadov – ein Visionär der ersten Stunde

Bereits im Jahr 2008 hat der Russe Alexander Asadov mit seinen unkonventionellen Ideen für menschliche Behausungen nach der Klimaerwärmung aufhorchen lassen.

Seine zwei bekanntesten Projekte sind die schwimmende Stadt „Lilypad“ und das über dem Wasser schwebende „Aerotel“.

Formschöne Null-Energie

Das VanDusen Botanical Garden Visitor Centre in Vancouver wurde 2012 eröffnet und bietet neben grossartigen Pflanzenausstellungen alleine vom Bau her viel fürs Auge.
Das Architektenbüro Perkins+Will verfuhr nach nachhaltigen Prinzipien und schaffte dank des Einbaus von Solarkollektoren, einer Biomassenanlage und einer Wasseraufbereitungsanlage ein Null-Energie-Haus, das die strengsten LEED-Standards erfüllt.

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