Archive | Thermalenergie RSS for this section

Holländisches Dünenrestaurant

aanzee1 emma architects Aan Zee („Das Meer“) ist ein neues Restaurant am Rand der Strandpromenade in Oostvoorne, Holland. aanzee2 emma architectsVor allem die geschwungene Holzfassade fällt von Weitem auf und schmiegt sich perfekt in die Dünenlandschaft ein. Vergrabene alte Containerwände schützen das Haus vor Wind und Salz. Das Gebäude hat ein ausgeklügeltes Wasser- und Stromkonzept: Der Strom wird mit Windrädern erzeugt, Heizung und Kühlung wird mit einem geothermischen Austauschsystem ermöglicht und das Abwasser wird wiederaufbereitet.

Entworfen wurde der Bau von den Emma Architecten, die wir bereits vom Besucherzentrum Fort Diemerdam kennen.
aanzee3 emma architects aanzee4 emma architects

Enric Ruiz-Geli’s Interpretation von organischer Architektur

Enric Ruiz Geli’s Architektur zeichnet sich einerseits durch sonderbare Formgebungen und andererseits durch die Verwendung von High-Tech-Materialien aus, die praktisch Null-Energiehäuser ermöglichen. Zum Einsatz kommen oft Corian, Keramik und Kunststoffe. Buckminster Fuller und Antoni Gaudí sind neben der Natur die Inspirationsquellen von ihm und seinen Mitarbeitern der Firma Cloud9.

Realisierte Projekte sind unter anderem die Villa Nurbs und die Villa Bio:
Villa Nurbs1

Villa Nurbs2 Villa Bio

Ökochic im Grashügel

Haus oder Grashügel? Genau diese Konfusion wollte Richard Hawkes mit dem Passivhaus im englischen Kent erreichen. Dauernd auf der Suche nach nachhaltigen Baumethoden hat er eine Lösung gefunden, die seine ursprünglich gesetzten ökologischen Ziele deutlich übertrifft:
Die Kombination aus Photovoltaik, Wärmespeicher, Biomasseboiler und Dämmung aus Lehmziegeln, Holzverschalung und Erdmantel machen aus diesem Haus ein Gebilde mit kleinstem ökologischen Fussabdruck.

Im Auge der Kleopatra

Diese Villa auf der türkischen Kleopatra-Insel bei Marmaris befindet sich aktuell noch im Bau. Es ist ein Geschenk des russischen Moguls Vladimir Doronin an seine zukünftige Ehefrau, dem Supermodell Naomi Campbell.

Der Kuppelbau, der eine Auge darstellt, benötigt durch den Treibhauseffekt im Innern weder zusätzliche Kühlung, noch Heizung.

Die Kosten für die 25 Schlafräume umfassende Villa sollen sich auf 60 Mio Dollar belaufen.

Die Stadt im Berg

Statt die Natur in die Stadt zu pflanzen, hat Charly Duchosal die Stadt in den Berg versteckt, die „Mountain City“. Das Projekt wurde beim eVolo Skyscraper Competition 2012 ehrenhaft erwähnt.

Er appelliert damit an den Menschen, die Natur wieder mehr zu erfahren und die Bauten in die bestehenden Landschaftsformen zu integrieren. Entstehen soll das Projekt in Island. Dank der Nutzung von Geothermie und Kühltürmen ist es vollkommen autark und CO2-neutral.

Vor Jahren hatte das Volcania-Team für das ORASCOM-Projekt in Andermatt einen ähnlichen Projektvorschlag unterbreitet, leider erfolglos.

Der LEED Standard

Leadership in Energy and Environmental Design ist ein Klassifizierungssystem für die energie- und umweltfreundliche Planung von Gebäuden, das in den USA zur Anwendung kommt. Es ist das  Pendant zum Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen oder zum Schweizer Minergie Standard. Diese Grafik erläutert auf einfache Weise das Bewertungssystem.

 

Die Nw Bar, ein Kunstwerk aus Bambus

Die Nw Bar liegt an einem künstlichen See in der Stadt Thu Dau Mot, Südvietnam. Sie besteht aus einem grossen Raum und kann für verschiedene Zwecke genutzt werden, wie beispielsweise musikalische oder theatralische Aufführungen bis hin zu für Firmenanlässe oder Hochzeiten. Das Bambuskonstrukt wurde vom Bambusspezialisten Trang Chù von der Firma Vo Trong Nghia entworfen und misst 10 Meter in der Höhe und 15 Meter im Durchmesser.

Auf einen Einbau einer Klimaanlage wurde verzichtet, die Kühlung wird durch die natürliche Nutzung der Winde und des Wassers aus dem Becken ermöglicht. Der Effekt wird erzielt, indem das Erdgeschoss leicht gesenkt ist. Aus dem Oculus an der Decke entweicht die Warmluft.

%d Bloggern gefällt das: