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Parametrischer Pavillon

parametrischer holzpavillon3Dieser aussergewöhnliche Holzpavillon ist Teil der Ecobuild Exposition 2013, London. Er wurde von den Designern Ramboll Computational Design entworfen und lehnt sich den Formgebungen von Antoni Gaudí und Frei Otto an.
parametrischer holzpavillon2Jedoch wurde das Modell nach parametrischen Formeln berechnet, denn keines der CNC-gefrästen Puzzleteile gleich dem anderen. Die Form alleine erhöht die Nutzlast deutlich. parametrischer holzpavillon1

Ökochic im Grashügel

Haus oder Grashügel? Genau diese Konfusion wollte Richard Hawkes mit dem Passivhaus im englischen Kent erreichen. Dauernd auf der Suche nach nachhaltigen Baumethoden hat er eine Lösung gefunden, die seine ursprünglich gesetzten ökologischen Ziele deutlich übertrifft:
Die Kombination aus Photovoltaik, Wärmespeicher, Biomasseboiler und Dämmung aus Lehmziegeln, Holzverschalung und Erdmantel machen aus diesem Haus ein Gebilde mit kleinstem ökologischen Fussabdruck.

Wenn Tarzan zum Designer wird

Lebe wie Tarzan – doch mit allen Annehmlichkeiten, die der Waldmann niemals vermögen hätte.
Das sogenannte eco-PERCH – etwas zwischen Wohncontainer und Baumhaus –  wurde von der englischen Firma Blue Forest entworfen, die sich auf ökologische Baumhausbauten spezialisiert hat.
In nur gerade fünf Tagen kann diese kleine und feine Behausung aufgestellt werden, die ausschliesslich aus natürlichen Materialien besteht.

Simon Dale’s Hobbithäuser


Die Bauten von Simon Dale gehören zu den Paradebeispielen organischen und ökologisch nachhaltigen Bauens. Sein erstes Haus hat er mit Freunden und der Familie für umgerechnet 3’700 Euro und in 1500 Mannstunden erbaut. Garten und Umgebung sind ganz nach der Permakultur-Philiosophie angelegt.

Wie sein zweites Projekt besteht es ausschliesslich aus lokalen Materialien. Eichenstämme bilden die Tragkonstruktion, die Isolation besteht aus Stroh, der Putz aus Lehm und Kalkputz. Eine biologische Toilette ist ebenso Bestandteil wie alle Secondhand-Haushaltsgeräte und Öfen, die er aus dem Müll gefischt hatte. Auch die Fenster sind recycled, zudem wird das Regenwasser in einer Zisterne gesammelt und genutzt.

Selbstredend, dass die Häuser sich harmonisch in die Landschaft einfügen dadurch, dass der gegen Nordteil erdbewachsen ist.

Haus? Wo?

Das Erdhaus „Malator“ liegt in Pembrokeshire, an der Küste von Wales. Die Firma Future Systems hatte es 1994 fertiggestellt.
Damals belächelt und von den hiesigen Bevölkerung „Teletubby House“ genannt, gilt es heute aus Vorzeigebeispiel für nachhaltiges Bauen. Von Weitem ist es nur durch zwei Glasfronten zu erkennen und fügt sich sonst komplett in die Landschaft ein.
Im Inneren erwartet einen eine gemütliche 1-Zimmerwohnung.

9, Stock Orchard Street

Dieses Bürogebäude an der 9, Stock Orchard Street, London wurde von Sarah Wigglesworths Architects nach strengsten ökologischen Kriterien entworfen: Steine bilden die Säulen des Fundaments, Sandsäcke wurden als Lärmschutz auf der Seite der Geleise aufeinander geschichtet und Strohballen als Dämmmaterial verwendet.
Noch heute gilt dieses Gebäude für viele Architekten als modernes Modell für nachhaltiges Bauen.

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