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Büro in der Fabrik

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Die Büros der beiden Firmen Pons + Huot in Paris beherbergen Arbeitsplätze für 15 Mitarbeitende.
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Als Basis diente eine alte Industriehalle, das im späten 19. Jh. erbaut wurde. Man munkelt gar, Gustave Eiffel hätte sie erbaut.
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Das Designbüro Christian Pottgiesser entwarf sieben Büros für die Direktoren und weitere offene Arbeitsplätze, die organisch angeordnet über den gesamten Raum verteilt sind.
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Auffallend sind die Plexiglaskonstruktionen, die die Arbeitsplätze leicht abgrenzen, die unterirdischen Sitzungs- und Aufenthaltszimmer und die vielen Pflanzen, die dem ganzen Raum eine angenehme Atmosphäre verleihen.
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Golden shopping

Das Atelier du Pont hatte bereits in Dubai für Stella Cadente eine aussergewöhnliche Boutique eingerichtet. Neuster Coup ist das Volcania-Team gleich selbst in Paris, am Boulevard Beaumarchais besuchen gegangen: Eine kleine, aber feine Boutique ganz in Gold getaucht, in Form eines zylindrischen Tunnels. Die Ladenfläche ist ausgesprochen klein. Dies wird mit der tollen Kleiderauswahl gleich wett gemacht. Ein Besuch lohnt sich.

Organische Büros für kreative Köpfe

Ständig auf der Suche nach neuen Wegen zu leben, schlafen, kreieren und arbeiten, hat Mathieu Lehanneur die Werbeagentur JWT (Neuilly/Seine) in eine „digitale Pflanzenstation“ verwandelt. Dabei arbeitete er eng mit der Architektin Ana Moussinet zusammen. Hier treffen sich gerade, kühle Farben und Formen mit organischen Bürohöhlen. Diese Höhlen sind aus dem recykliertem Papier geformt, das das Büro bis dahin als Ausschuss produziert hatte, bevor komplett auf ein papierloses Office umgestellt wurde.

Mathieu Lehanneur hat in der Konzeption einen weiteren spannenden Versuch vorgenommen: so sind die Büros der Geschäftsleitung im Erdgeschoss, gleich neben dem Empfang. Damit wird Nähe zum Kunden und Transparenz ausgestrahlt.
Nicht zu vergessen der schwarze Teer-Meteorit in der Mitte des Raumes. Sein Anti-Design zieht den Besucher in den Bann und die Mitarbeiter nutzen ihn als Ablagefläche und Meetingpoint.

Die von der Decke hängenden Pflanzen sind ein natürlicher Luftfilter, der – angeschlossen an eine Jukebox – Musik abspielt, sobald die langen Äste berührt werden.
Wenn dies keine kreative Agentur ist… .

Der orange Emmentaler Käse


Das Pariser Architekturbüro Jakob + MacFarlane Architects ist mit diesem speziellen Bau bei den Docks in Lyon weltberühmt geworden und ziert damit gar die Titelseite von „Architecture Now! Vol. 8“.
Zu den wichtigen Arbeiten gehört auch die Umgestaltung der Docks in Paris.

Die Anfänge des Jugendstils

Das von René Binet entworfene Metallportal für die Weltausstellung von 1900 in Paris war nichts anderes als eine monumentale Form einer Phormocyrtidae war, die Ernst Haeckel in seinem „Bericht über die Radiolarien“ veröffentlicht hatte. Binet arbeitete vor allem  mit einer Formensprache aus Kreisen, Kugeln und Dreiecken, die die starken flachen Kuppeln trugen; noch bedeutsamer aber ist, dass er eine Form konzipierte, bei der die Struktur und das Dekor, wie die Schwämme und Korallen von Haeckels Universum, eine integrale Rolle spielten. Der Jugendstil war geboren.

Binet war ein Schüler von Jules André, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts den grossen Erweiterungsbau des Muséum d’histoire naturelle ausgeführt hatte.

Architekt der Milliardäre

Mit Jacques Couëlle findet ein Meister der organischen Architektur und ein – jedenfalls in Frankreich – äusserst bekannter Architekt, auch genannt „der Architekt der Milliardäre“ ebenfalls einen Platz auf diesem Blog. Als Autodidakt, Querkopf, oft mehr Skulpteur als Architekt widmete er sein Leben seinen Bauten, so spielt nicht nur das Material und die Farben eine grosse Rolle, ebenso der Lichteinfall und das Einbetten des Werkes in die Natur. Hier nur ein kleiner Auszug seiner Bauwerke:

Hotel Cala di Volpe das ultimative Luxusresort in Sardinien: Im Erscheinungsbild einem alten Dorf nachempfunden, schmiegen sich die Türme, Terrassen, unregelmäßigen Dächer und Säulengänge wunderbar in die Landschaft mit ihren Rosmarinbüschen und Zitronen ein.

Jacques Couëlle ist ebenfalls bekannt für viele organisch gebauten Erdhäusern in Frankreich, wie das

„Cave of the year 2000“ in der Nähe von Paris,erbaut 1969,

„Maison Les Pierres Levées (1994)“ in Louveciennes,

oder eine Villa oberhalb Grasse kurz nach Bauende

und heute oder

zu guter Letzt „La Maison du Maître“ auf den Seychellen, das oft mit der Affäre Bettencourt in Zusammenhang gebracht wurde.

Sein Sohn Savin J. Couëlle, der einige Bauten mit seinem Vater durchgeführt hatte, ist weiterhin als Architekt aktiv.

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