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Ort der ewigen Ruhe

chapel rest1Die Kapelle der Ruhe am Steinfeld Friedhof in Graz hat die Form von zwei geschwungenen Schalungselementen, die zwei empfängliche Hände darstellen. Entworfen wurde sie von den Grazer Hofrichter – Ritter Architekten, erstellt wurde sie im Jahr 2011.
chapel rest2Neben der aussergewöhnlichen Form besticht die Funktionalität: Nach der Abschiedsfeier wird der Verstorbene in einem Trauerzug durch einen separaten Eingang aus dem Gebäude auf den Friedhof begleitet.
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Abhängig von der Wahl der Sitzordnung kann die Kapelle der Ruhe bis zu 100 Personen Platz bieten. In besonderen Fällen können größere Beerdigungen auch durch Öffnung der nördlichen Glaswand und dank den großzügigen Abmessungen des offenen Vorplatz stattfinden.

Kunsthaus Graz

Den Planern des Projekts, den Londoner Architekten Peter Cook und Colin Fournier, gelang es, ihre innovative Formensprache mit dem historischen Ambiente der Murvorstadt wirkungsvoll zu verbinden. Der ästhetische Dialog zwischen dem neuen biomorphen Gebilde am Murufer und dem alten Uhrturm auf dem Grazer Schlossberg ist das Markenzeichen einer Stadt, die sich ein produktives Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Avantgarde zum Ziel gesetzt hat. Urbanistisch wie inhaltlich fungiert das Kunsthaus Graz an der Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft. Mit dem Kunsthaus, liebevoll ‚a friendly alien‘ genannt, machte sich die Stadt Graz in ihrer Eigenschaft als Europäische Kulturhauptstadt 2003 ein zukunftsorientiertes und nachhaltig wirksames Geschenk.

Die Grazer Murinsel

Die Grazer Murinsel ist eine schwimmende Plattform, die 2003 in der Mur inmitten von Graz errichtet wurde, um im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres neben dem Schlossberg ein zweites und modernes Wahrzeichen der Stadt zu schaffen. Anliegen der Projektbetreiber war, Architektur und Kunst im öffentlichen Raum mit dem Erlebnis Wasser im Zentrum der Stadt zu verbinden.

Nach einer Idee des Grazers Robert Punkenhofer, des Gründers und Direktors von ART&IDEA, schuf der New Yorker Künstler und Designer Vito Acconci ein spektakuläres Objekt: Eine 50 m lange und 20 m breite Muschelform, die ein Amphitheater und einen rundlichen „Dom“ umfasst. Die künstliche Landschaft, aus der Verbindung der Formen „Kuppel“ und „Muschel“ entsteht, ist für rund 350 Besucher konzipiert. Die Insel ist komplett abbaubar und transportierbar.

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