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André Gaillard, ein vergessenes Genie

Nach seinem Studium an der Ecole d’architecture de l’Université de Genève gründete André Gaillard zusammen mit seinem Bruder Francis ein Büro. Er experimentierte in den 60er Jahren mit modernen Materialien und konzipierte neuartige Bauweisen für neue Wohnformen, oder auch Bauten für Tourismusorte oder betätigte sich im Bereich der modernen Städteplanung, unter anderem für die so genannten Villes Nouvelles.

Zusammen mit Daniel Grataloup arbeitete er am Temple Saint-Jean in la Chaux-de-Fonds. Er war ebenfalls an der Konzeption des Numaga-Baus in la Chaux-de-Fonds oder der Station Aminona in Crans Montana beteiligt.

Eines seiner vergessenen Werke ist diese Villa am Strand der Costa Brava:

Haus der Schlümpfe

Beim ersten Anblick fühlt man sich an Hundertwasser oder Gaudí erinnert, doch nein. Wir befinden uns mitten in einem Quartier in Genf, an der Rue Louis Favre 23-29 beim Haus der Schlümpfe (la Maison des Schtroumpfs).

Tatsächlich findet sich man sich beim Betreten der Häuser in die legendären Comics von Peyo (Pierre Culliford) mit den kleinen blauen Männchen versetzt.

In den Jahren 1982 bis 1984 erbauten die drei Architekten Robert Frei, Christian Hunziker und Georges Berthoud dieses farbenfrohe und schräge Gebäude, das mittlerweile in diversen Touristenführern figuriert.

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