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Prunkbau für den Comic

Das holländische Designstudio MVRDV hat den Architekturwettbewerb für das Comic and Animation Museum in Hangzhou, China, gewonnen.


Dieses besteht aus 8 riesigen ballonförmigen Eiern. Jedes Ei hat eine andere Funktion, sei es Ausstellungsraum, Bibliothek, Auditorium, oder andere.

Dinotopia

Der Illustrator James Gurney wurde 1992 als Autor bekannt, als er seine inzwischen mehrfach preisgekrönte Fantasystory »Dinotopia« veröffentlichte. Sämtliche Illustrationen, landschaftliche und naturhistorische Abbildungen, stammen ebenfalls von ihm. Seitdem wächst das Dinotopia-Projekt durch andere Autoren immer weiter und die Serie wurde auch vefilmt.

Märchenhaft sind neben den detailgetreuen, Tier- und Menschenillustrationen die Zeichnungen der Waterfall City oder der Stadt Chandara.

Roger Dean’s Fantasy-Welt

Der britische Maler, Architekt und Grafiker Roger Dean betätigte sich künstlerisch auf mehreren Feldern, entwarf etwa einen Sessel aus Schaumstoff – der später in Stanley Kubricks Film »A Clockwork Orange« (1971) auftauchte – und übernahm Aufträge zur Gestaltung von Schallplattencovers. Bereits 1969 hatte er die Hülle für ein Album der britischen Gruppe Gun entworfen, doch wurde er als Cover-Gestalter erst mit den Hüllen für die Schallplatten der aus Afrikanern und Karibianern bestehenden Rockband Osibisa bekannt. Wenig später wurde er von der Plattenfirma der Progressive-Rock-Band Yes beauftragt, das Cover für deren LP »Fragile« zu gestalten.

Dean entwarf in den folgenden Jahrzehnten eine unüberschaubare Menge von Schallplattenhüllen, etwa für die Veröffentlichungen von Steve Howe, Rick Wakeman, Atomic Rooster, Budgie, Gentle Giant, Uriah Heep, Greenslade und Asia. Seine Arbeit ist seit den 1980er-Jahren auch für Video- und Computer-Spiele gefragt gewesen, wie er überhaupt für verschiedene Medien gearbeitet hat.

Er bezog die Inspiration für seine technisch hervorragend ausgeführten Bilder aus der Ornamentik des Jugendstils wie aus der zarten Farbigkeit japanischer Holzschnitte. Thematisch verband er eine fiktive, völlig unberührte und überhöhte Natur mit einer quasi »handgemachten« Science-Fiction, und wenn seine Bilder auch immer Geschichten zu erzählen scheinen, so bleiben sie letzten Endes rätselhaft. Hat Herr Cameron für den Film Avatar wohl etwas abgeschaut?

Getreu seiner Farb- und Formwelt hat er sich sein „Home for life“ entworfen und erbaut.

The vegetal city

In der Comic-Serie, die Luc Schuiten mit seinem Bruder François Schuiten in den späten siebziger Jahren zeichnete, schuf der Künstler eine imaginäre solarbetriebene Stadt, inspiriert von der traditionellen Bauweise der Indianer von New Mexico: Die Pueblo. Diese uralte Weisheit wurde mit einer ganzen Reihe von neuen Technologien kombiniert, wie mobile Gewächshäuser, eine pyramidenförmige Spitze von Solarzellen in der Mitte der Stadt und einer großen Windkraftanlage.
Die Pläne für diese nachhaltige Stadt liessen sich heute mit einem wesentlich geringeren Kostenaufwand als die heutigen Städte realisieren. Der Masterplan wurde von Jean-Louis Maupu, ein Ingenieur und Forscher aus INRETS und Autor des Buches „Die hohle Stadt für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ erstellt. Diese Stadt ist weder kompakt noch zerstreut. Sie ist um eine Straßenbahn-Schleife und eine U-Service Ringstraße herum gebaut und hat einen Umfang von 10 bis 20 km, konzipiert für 20-100,000 Einwohner. Die Stadt ist autark in Bezug auf Energie. Am Ende jeder Reihe von Häusern gibt es ein gemischtes Energiekraftwerk, kombiniert mit Solarenergie, Windenergie und Energie aus Methangas, das durch die Zersetzung der organischen Abfälle erzeugt wird.

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