Tag Archive | Ei

Faszination Ei

Dieses mobile Ei wurde vom Belgischen Design Studio dmvA entwickelt. Kunde war Xfactoragencies. Nach langer Planungszeit entschloss man sich letztlich für diesen Mini-Showroom, der neben vielen Ablagen auch ein kleines Bad und Küche bietet. Das Ei ist so klein und leicht, dass es sich einfach transportieren lässt.

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Die Oper von Busan

Dieses Projekt wurde vom australischen Architekturbüro Lacoste + Stevenson für den Bau des Opernhauses von Busan, Südkorea eingegeben. Der Bau des Gebäudes soll 2014 beginnen.

Dieses eiförmige Gebilde enthält einen grossen Opernsaal, kann aber multifunktional eingesetzt werden, unter anderem für Openair-Aufführungen und anderen Events.

Die Gebäudeform erinnert an die alte südkoreanische Steinkunst Suseok (oder auch Suiseki), womit wichtige Orte seit jeher gekennzeichnet wurden, in der Meinung, dass alle grossen Gebäude beseelt sind.

Backstein aus Erde – Baumaterial der Zukunft

Erde war wohl das meistbenutzte Baumaterial auf Erden, doch durch das Wachstum der Wirtschaft und der Entwicklung von Technologien hat der Stahlbeton Einzug gehalten und überzieht heute unsere Landschaft in einheitlichem, tristen Grau. Regionalität und nachhaltige Ökonomie fanden in den letzten Jahrzehnten leider keine Beachtung mehr.

Yasuhiro Yamashita vom Atelier Tekuto ist überzeugt, dass wir uns dringend zurück zu den Wurzeln begeben sollten und uns in Bezug auf die Verwendung von Baustoffen auf eine „Neue Erdstruktur“ fokussieren sollten.
Sein Projekt startete 1988 und wurde von Universitäten, Spezialisten und Firmen begleitet. Die Idee basierte darauf, Baumaterial aus Böden aus aller Welt herzustellen, das zu 100% der Erde zurückgeführt werden kann, ohne ökologische Schäden zu verursachen. Daraus ist ein Backstein entstanden, der den strengen japanischen Baustandard übertrifft.

Mit diesem Material lassen sich günstig erdbebensichere Häuser bauen. Magnesiumoxid ist der natürliche Stoff, der hierfür beigemischt werden muss. Magnesium lässt sich überall auf der Welt aus dem Meerwasser gewinnen.

MgO H2O Mg(OH)2: Diese chemische Reaktion bindet jedes Erdkorn und garantiert eine enorme Festigkeit.

Modellbau ist dieses eiförmige Gebäude, das etwas an die Berliner Kapelle der Versöhnung erinnert, einem Lehmbau.

Prunkbau für den Comic

Das holländische Designstudio MVRDV hat den Architekturwettbewerb für das Comic and Animation Museum in Hangzhou, China, gewonnen.


Dieses besteht aus 8 riesigen ballonförmigen Eiern. Jedes Ei hat eine andere Funktion, sei es Ausstellungsraum, Bibliothek, Auditorium, oder andere.

Ein Ei für die Kunst

Dem Architekten Paul Andreu hat mit dem Bau des Nationalen Zentrum für Darstellende Künste in Peking, China den ganz grossen Wurf gelandet. 2007 eröffnet gehört dieses halbe Ei mit seiner Hülle aus Glas und Titan zu einem der wichtigsten Bauten der Stadt.


Paul Andreu gewann diverse Auszeichnungen, wie

und ist ebenfalls bekannt für diverse andere Grossbauten, wie unter anderem das Meeresmuseum in Osaka, Japan.

Cybertecture: Mit Köpfchen in die Zukunft

Ein entscheidender Moment in der architektonischen Laufbahn von James Law ereignete sich im Jahr 2000, als er eingeladen wurde, Architektur und  Technik des Dickson Cyber Express Shopping Mall zu entwerfen – der weltweit erste „Bricks and Clicks“ Einzelhandels-Komplex in Hong Kong.

Dies führte zu James Prägung des Begriffs „Cybertecture„, – eine neue Art von Design, die Technologie und Architektur verschmilzt als zukünftige Gestaltungsform. Mit wachsendem Ruf, engagiert James sich stark in Fragen der zukünftigen Technologie und Design. So gründet die Cybertecture Design-Philosophie in seinem breiten Spektrum auf ein Dual-Konzept, das zu einer unendlichen Anzahl von verschiedenen Arten von Projekten und Szenarien angewendet werden kann. Dies bezeugen die diversen Wettbewerbseingaben von Cybertecture:

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UFO’s der 60er-Jahre

Futuro oder Futuro House, ist ein rundes, vorfabriziertes Haus, entworfen von Matti Suuronen und entwickelt von Yrjö Ronkka.

Etwa 100 Stück davon wurden Ende der 60er bis Anfang der 70er-Jahre produziert. Die unvergleichliche UFO-Form zog das Interesse vieler Sammler auf sich, so zählt das Futuro-Haus zu den bekanntestesten europäischen Bauwerke dieser Zeit.

Es besteht aus Polyester und Fiberglas, die Höhe beträgt 3, die Breite 8 Meter. Das Werk reflektiert den Geist des Nachkriegs-Finnland: Der Glaube an die Technologie, die Besiedelung des Raumes, Wirtschaftswachstum und damit die Zunahme der Freizeitaktivitäten.

Suuronen verfolgte das Ziel, ein Gebäude zu bauen, das „schnell heizbar und einfach auf rohem Terrain zu bauen ist“. Das Resultat war ein universell transportierbares Ei, das in der Masse produzierbar war.

Dank der Isoilotation aus Polyurethan und einem elektrische Heizsystem konnte das Haus in nur 30 Minuten von -28 auf 16 °C geheizt werden. Um den Transport zu vereinfachen bestand das Gebäude aus 16 Teilen, die nach dem Helikoptertransport in nur gerade zwei Tagen mit einander verbunden waren.

Ein Beitrag von Architecture D’Aujourd’Hui aus den 70er-Jahren beschreibt „Futuro“ wie folgt:“

the first model in a series of holiday homes to be licensed in 50 countries, already mass-produced in the United States, Australia and Belgium. The segments of the elliptic envelope are assembled on the site using a metal footing. Through its shape and materials used, the house can be erected in very cold mountains or even by the sea. The area is 50 sq m, the volume 140 cubic m, divided by adaptable partitions.

By the mid 1970s the house was taken off the market, arguably due to poor marketing, but primarily due to the Oil Crisis where tripled gasoline prices made manufacture of plastic extremely expensive. It is estimated that today around 50 of the original Futuro homes survive, owned mostly by private individuals. The prototype is in the collection of Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam, The Netherlands.

Bei einem weiteren, sehr bekannten, von Matti Suuronen entworfenen Modell, handelt es sich um das Konzept „Venturo“, ebenfalls bestehend aus Fiberglas.

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