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Bioklimatisch bauen in schwierigen Klimazonen

Bioklimatisches Haus1Hinter diesem bioklimatischen Haus von Ruiz Larrea and Associates befindet sich der Windpark von Granadilla de Abona, der zugleich Teil vom Instituto Tecnologico y de Energias Renovables ist. Dieses Research Center beherbergt gleich 25 bioklimatische Häuser. Bioklimatisches Haus2Aufgrund der starken Winde auf Teneriffa werden diese Bauten durch hohe vulkanische Tosca Steinmauern geschützt.
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Diese sind so angeordnet, dass die Luftzirkulation natürlich gesteuert ist und somit keine Klimatisierung oder Dämmung nötig sind. Auch die Bepflanzungen gedeihen dadurch wunderbar. Die begrünten Flachdächer fangen die Feuchtigkeit auf und geben ebenfalls Kühlheit ab.
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Grosse Zisternen sammeln das Regenwasser auf, das für den täglichen Gebrauch verwendet wird. Zudem besteht das Baumaterial aus dem Aushub oder wurde aus der Region gewonnen. 

Kunst im Hang

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Diese runde Villa befindet sich in Susaki, im Süden Japans. Das Haus verfliesst mit dem Garten, er ist mitten drin, darauf und natürlich rundherum. Die Landschaft umhüllt den Rundbau mit Atrium wie ein Mantel.

Entworfen wurde es vom französischen Architekturbüro Ciel Rouge.
susaki3Es beherbergt ein privates Museum, ein Gästehaus und ein Resort und dient zugleich als Künstleresidenz. Ovale Löcher und Fensterfronten erinnern etwas an einen Emmentaler Käse und kreieren Aussichten und Durchsichten. Sie geben dem Bau auch eine optische Leichtigkeit. Wo immer sich die Möglichkeit bot, wurde Gras angepflanzt, was die Architektur noch besser in die Umgebung integriert. Die Farbe des Hauses ist auch an die Steinfarbe der Landschaft angepasst.
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Runde Häuser sind schwieriger zu möblieren, da oft Wände fehlen. Die Architekten aber haben Nischen und Wandelemente eingebaut, so dass trotz futuristischem Bau Wohnlichkeit entstehen kann. Das Haus ist auch eine Galerie. Man kann durch die runden Gänge wandeln und dabei Kunst, Architektur und Aussicht geniessen.
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Unterirdische Gedenkstätte in Estland

Memorial of the Victims of Communism in Estonia1Armin Valter und Joel Kopli stellten an einem Wettbewerb für die Gedenkstätte für die Opfer des Kommunismus in Estland ein sehr eigenwilliges Projekt vor, das sich vielen symbolischen Elementen bedient. Memorial of the Victims of Communism in Estonia320 Meter Tiefe und 20 Durchmesser beträgt das Loch der Gedenkstätte, von dessen Grund man über einen Tunnel an einen überhängenden Aussichtpunkt gelangt.

Memorial of the Victims of Communism in Estonia2Memorial of the Victims of Communism in Estonia4

Entstehen soll die Gedenkstätte nahe der Stadt Paldiski im Kalkfels der Küste, nahe einer ehemaligen submarinen sowjetischen Nuklearbasis. Paldiski war bis 1989 zusammen mit den Pakri-Inseln eine wichtige Militärbasis und U-Boothafen der sowjetischen Streitkräfte und seit den 1960er Jahren Trainingszentrum für die Besatzungen nuklearbetriebener U-Boote. Lange war die Stadt von der Umwelt abgeschnitten, das Gebiet war kontaminiert.

HavvAda, die Inselstadt

havvada1Designer und Architekt Dror Benshetrit hat eine spektakuläre Lösung für ein schier unlösbares Problem in der Türkei: Alle paar hundert Jahre schlägt ein Politiker oder ein Ingenieur eine Idee für die direkte Verbindung vom Schwarzen Meer zum Marmarameer durch einen Kanal vor. Der türkische Premierminister  Recep Tayyip Erdoğan ist ein feuriger Anhänger dieser Idee, doch bisher wusste man schlicht nicht, wohin mit der unglaublichen Menge von einer Milliarde Kubikmeter Aushub. Benshetrit schlägt hierfür den Bau einer künstlichen Insel mit sechs Erhebungen vor, einer Stadt namens HavvAda, die 300’000 Bewohner und viele Geschäfte, Büros und Parks beherbergen soll.havvada5 havvada4

Monster in der Erde

Bonderup1In den späten 70ern hat der Architekt Claus Bonderup dieses kleine Ferienhaus erbaut. Dieses kleine 4-Zimmer-Monsterchen schaut frech ins dänische Jütland hinaus. Bonderup ist als Designer der Semi Lamp bekannt.
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El Warung: Die Höhlen-Jugendherberge

Die Höhlen von Cenobio di Valderòn auf Cran Canaria zeugen von der Besiedelung der Guanchen ca. 3000 v.Chr.
Den Höhlen nachempfunden ist das originelle  El Warung Youth Hostel im Zentralmassiv, gegenüber des berühmten Roque Nublo gelegen. Immer einen Abstecher wert!

Alexander Asadov – ein Visionär der ersten Stunde

Bereits im Jahr 2008 hat der Russe Alexander Asadov mit seinen unkonventionellen Ideen für menschliche Behausungen nach der Klimaerwärmung aufhorchen lassen.

Seine zwei bekanntesten Projekte sind die schwimmende Stadt „Lilypad“ und das über dem Wasser schwebende „Aerotel“.

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