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Vor Frelsers Kirke

Vor Frelsers Kirke1Die evangelisch-lutherische Erlöserkirche (dänisch Vor Frelsers Kirke) ist eine Barockkirche in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Von Weitem fällt der Turm durch seine spiralförmig angelegte Aussentreppe auf. Außerdem ist das Glockenspiel einer der großen Anziehungspunkte der Kirche, da es das größte Nordeuropas ist.
Vor Frelsers Kirke2

Erwähnung fand die Kirche auch in Jules Verne’s Schrift ‚Reise zum Mittelpunkt der Erde‚: Der ängstliche Lehrling Axel musste seine Höhenangst bekämpfen, indem er zusammen mit dem Professor Lidenbrock den Turm bestieg.
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Der Legende nach stürzte sich der Architekt Lauritz de Thurah vom Turm, als er erkannte, dass der Turm sich in die falsche Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) dreht. Allerdings ist dies klar widerlegt worden.

Moby Dick’s Kirche

03Bereits 2009 hatten die Londoner DOS Architects den Wettbewerb für die „catholic church of transfiguration“ in der Lagune von Lekki, Lagos (Nigeria) gewonnen. Der Bau hätte 20011 beginnen sollen, doch leider ist in der digitalen Welt nichts Neues über den Stand der Bauarbeiten zu vernehmen.01

Das Konzept sah einen fantastischen, fischartigen Bau mit an Calatrava erinnernden Stahlträgern vor,  der Platz für 2000 Gläubige bietet.l02 t

Kirche San Massimiliano Kolbe

In Varese steht eine Kirche der besonderen Art. Diese Tragwerkkonstruktion wurde von der Schweizer Firma Häring realisiert, die sich auf solche Konstruktionen spezialiaisiert hat. Architekt ist der Schweizer Justus Dahinden.
Er ist Mitglied und Ehrenmitglied verschiedener internationaler Organisationen und Vereinigungen, wie beispielsweise der „Groupe International d’Architecture Prospective“ (GIAP) in Paris.

Neben gesellschaftsrelevanten Projekten erforscht Justus Dahinden theoretische Grundlagen aufbauend auf gestaltpsychologischen und philosophischen Erwägungen, verschiedenen Grundbegriffen wie dem „Gesetz der Drei“ (Synthese von Struktur, Gestalt und Geist), der Idee des „Kontextualismus in der Architektur“ (Einheit zwischen Bauwelt, Natur und Mensch) oder der „Philosophie der Schräge“. Die Integration ökologischer (biogenetischer) Aspekte, in architektonische „Archetypen“, ist Grundlage seiner Architekturentwürfe, beispielsweise in seinen Stadthügelprojekten. Dahinden hat sich darüber hinaus intensiv mit Archigram und den Metabolisten auseinandergesetzt.

Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, Forschungsarbeiten und Aufsätze über Architekturtheorie und Technologie; in seinem 2005 erschienenen Buch „Mensch und Raum“ hat er die Begegnung des Menschen mit dem Raum zusammengefasst. Für seine Bauten und Entwürfe erhielt er zahlreiche internationale Anerkennungen sowie Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben. 1981 wurde ihm der Grand Prix d’Architecture verliehen.

Die Muschelkirche

Im Jahre 1680 gründete Jean-Baptiste de la Salle den Orden „Die Brüder der Christlichen Schulen„, eine religiöse Bruderschaft von Männern, denen die Erziehung von Jungen am Herzen lag. Der Orden wuchs und gedieh, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts unterrichteten über 6000 Brüder in Frankreich.

1904 kam eine Gruppe von De La Salle Brüdern nach Guernsey und erwarb Les Vauxbelets (=die schönen, kleinen Täler).

Im Dezember 1913 kam der Bruder Déodat nach Guernsey. Als er das bewaldete, hügelige Gelände sah, das sich zum Tal hin neigte, nahm er sich vor, eine Grotte wie die in Lourdes zu bauen. Im März 1914 baute er eine winzige Kapelle, etwa drei Meter lang und eineinhalb Meter breit. Diese Kapelle wurde recht kritisch betrachtet und Déodat verbrachte die folgende Nacht damit, das Gebäude wieder abzureissen. Das war das Ende der ersten Kapelle.

Aber bald fing er wieder mit der Arbeit an, und im Juli 1914 war die Grotte fertig und offiziell eingeweiht. Kurz darauf baute er eine kleine Kapelle, drei Meter lang und zwei Meter breit. Diese Kapelle stand bis September 1923. Dann riss Bruder Déodat auch diese Kapelle wieder ab, weil der Bischof von Portsmouth sich nicht durch den engen Eingang zwängen konnte. Und so endete die zweite Kapelle.

Bruder Déodat machte sich bald daran, eine dritte Kapelle zu bauen, und diese Kapelle steht noch heute. Die Bauarbeiten waren mühselig. Jeden Tag sammelte er Muscheln, Kieselsteine und Porzellanscherben, um den Schrein zu schmücken.
Dann wurde die kleine Kapelle plötzlich berühmt, als ein bebildeter Artikel über sie im Daily Mirror erschien. Jetzt brachten Inselbewohner bunte Scherben nach Les Vauxbelets, so dass über die Jahre ein schmuckes Wunderwerk entstand.

 

Architektonische Avantgarde Norditaliens

Giovanni Michelucci (1891 – 1990) war ein herausragender Vertreter der avantgardistischen Architektenschule „Gruppo toscano„. Er war zudem massgeblich unter anderem am neuen Hauptbahnhof von Florenz und der Autobahnkirche San Giovanni Battista bei Florenz beteiligt.

Wie kaum ein anderer verstand er es seiner Zeit voraus zu sein und bediente sich für die damailge Zeit einer aussergewöhnlichen Formensprache, insbesondere im Kirchenbau. Wer mehr über sein Lebenswerk erfahren will erstattet der gleichnahmigen Stiftung in Pistoia einen Besuch.

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