Tag Archive | Kuppel

Palast der Winde

hawa mahal1Der Hawa Mahal oder auch der ‚Palast der Winde‘ ist das wohl bekannteste Bauwerk von Jaipur, Indien.
hawa mahal2Auf fünf Stockwerken, die aus rotem und rosafarbenen Sandstein bestehen, sind 953 kleine Fenster eingelassen. Diese hatten zwei Funktionen: Einerseits erlaubten sie durch die Luftzirkulation eine regelmässige Kühlung der Räume und andererseits hatten die Palastdamen die Möglichkeit, das Treiben auf der Strasse unbeobachtet zu verfolgen.
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Erbaut wurde der Palast 1799 vom Maharadscha Sawai Pratap Singh.
hawa mahal4Architekt war Lal Chand Usta. Er wollte mit der rajputischen Palastarchitektur und der organischen Form der Kuppeln die Krone vom Hindugott Krishna darzustellen.

Kirche San Massimiliano Kolbe

In Varese steht eine Kirche der besonderen Art. Diese Tragwerkkonstruktion wurde von der Schweizer Firma Häring realisiert, die sich auf solche Konstruktionen spezialiaisiert hat. Architekt ist der Schweizer Justus Dahinden.
Er ist Mitglied und Ehrenmitglied verschiedener internationaler Organisationen und Vereinigungen, wie beispielsweise der „Groupe International d’Architecture Prospective“ (GIAP) in Paris.

Neben gesellschaftsrelevanten Projekten erforscht Justus Dahinden theoretische Grundlagen aufbauend auf gestaltpsychologischen und philosophischen Erwägungen, verschiedenen Grundbegriffen wie dem „Gesetz der Drei“ (Synthese von Struktur, Gestalt und Geist), der Idee des „Kontextualismus in der Architektur“ (Einheit zwischen Bauwelt, Natur und Mensch) oder der „Philosophie der Schräge“. Die Integration ökologischer (biogenetischer) Aspekte, in architektonische „Archetypen“, ist Grundlage seiner Architekturentwürfe, beispielsweise in seinen Stadthügelprojekten. Dahinden hat sich darüber hinaus intensiv mit Archigram und den Metabolisten auseinandergesetzt.

Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, Forschungsarbeiten und Aufsätze über Architekturtheorie und Technologie; in seinem 2005 erschienenen Buch „Mensch und Raum“ hat er die Begegnung des Menschen mit dem Raum zusammengefasst. Für seine Bauten und Entwürfe erhielt er zahlreiche internationale Anerkennungen sowie Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben. 1981 wurde ihm der Grand Prix d’Architecture verliehen.

Ein Erdhaus, innert wenigen Tagen gebaut

Das Greenhose System von der Firma Colfibrex bietet Erdhäuser an, die günstig, ohne viel Aufwand und in kurzer Zeit gebaut werden können. Dies dank einfachen, vorfabrizierten und modular änderbaren Schalenkonstruktionen. Diese bestehen aus Faserverbundkunststoff, FVK.

Drehbare Kuppel

An der West Coast Green Ausstellung für nachhaltiges Bauen wurde der Kuppelbau von Solaleya präsentiert. Er ist aus FSC-zertifizierten Holz gebaut, umfasst ein Loft-ähnliches Interieur und übersteht Erdbeben der Stärke 8 (Richterskala).
Isoliert wird es mit Kork und Solarpanels liefern den Strom, der unter anderem benötigt wird, um das Haus um seine eigene Achse zu drehen. Erfinder von Solaleya-Kuppelhäuser ist der Franzose Patrick Marsili, der das erste Modell 1988 gebaut hatte. Seither wurden von seiner Firma Domespace über 130 davon produziert.

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Im Auge der Kleopatra

Diese Villa auf der türkischen Kleopatra-Insel bei Marmaris befindet sich aktuell noch im Bau. Es ist ein Geschenk des russischen Moguls Vladimir Doronin an seine zukünftige Ehefrau, dem Supermodell Naomi Campbell.

Der Kuppelbau, der eine Auge darstellt, benötigt durch den Treibhauseffekt im Innern weder zusätzliche Kühlung, noch Heizung.

Die Kosten für die 25 Schlafräume umfassende Villa sollen sich auf 60 Mio Dollar belaufen.

Günstig Bauen mit dem Earthbag

Der deutsche Architekt Prof. Dr.-Ing. Gernot Minke entwickelte unter anderem ein Baukonzept, bei dem mit Bims gefüllte Sandsäcke zum Bau tragender Wände verwendet wurden. Er ist Leiter des Forschungslabors für Experimentelles Bauen an der Universität Kassel. Eine vorrangig in der dritten Welt genutzte Art der Architektur, der Earthbag-Architektur wurde vom iranischen Architekt Nader Khalili entwickelt, wonach mit Erde und anderen Materialien gefüllte Sandsäcke zum Bau von Häusern genutzt werden. Er ist Gründer des Cal-Earth Instituts in Kalifornien, welches sich mit der Verbreitung und Weiterentwicklung dieser Technologie beschäftigt.

Lisa und Paul Majors aus Garfield, Arkansas, hatten sich zum Ziel gesetzt, ein Haus für weniger als 10’000$ zu bauen und dies erst noch in ökologischer Bauweise. Zuerst dachten sie an ein Earthship, doch nachdem sie das Pneufundament gelegt hatten entschlossen sie sich für die noch einfachere und günstigere Methode des Earthbags, mit Sand und Steinen aus der Region gefüllte Säcke.

Die grösste Öko-Kuppel der Welt

Der Long Island Green Dome zählt mit einem Durchmesser von 70 Metern zu den grössten privat bewohnten Kuppelbauten der Welt. Die Bauzeit betrug 4 Jahre. 16 Spezialfenster sammeln die Sonnenwärme und speisen diese in die Bodenheizung ein.

Praktisch alle verwendeten Materialen sind rezykliert und/oder biologisch abbaubar. Abwasser wie Warmwasser werden aufbereitet und in die Kreisläufe eingespiesen. Für die Elektrizität sorgen Solarpanels und Windräder und für die Gartengestaltung wurden alte Reifen der nahe gelegenen Garage wiederverwendet.

So ist der Green Dome zum Wildlife Habitat von der National Wildlife Federation zertifiziert worden. Dessen Erbauer Kevin Shea ist ein aktiver Verfechter ökofreundlicher Bauten und hat hierfür diverse Lernvideos erstellt.

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