Tag Archive | Oper

Die Oper von Busan

Dieses Projekt wurde vom australischen Architekturbüro Lacoste + Stevenson für den Bau des Opernhauses von Busan, Südkorea eingegeben. Der Bau des Gebäudes soll 2014 beginnen.

Dieses eiförmige Gebilde enthält einen grossen Opernsaal, kann aber multifunktional eingesetzt werden, unter anderem für Openair-Aufführungen und anderen Events.

Die Gebäudeform erinnert an die alte südkoreanische Steinkunst Suseok (oder auch Suiseki), womit wichtige Orte seit jeher gekennzeichnet wurden, in der Meinung, dass alle grossen Gebäude beseelt sind.

Ein Ei für die Kunst

Dem Architekten Paul Andreu hat mit dem Bau des Nationalen Zentrum für Darstellende Künste in Peking, China den ganz grossen Wurf gelandet. 2007 eröffnet gehört dieses halbe Ei mit seiner Hülle aus Glas und Titan zu einem der wichtigsten Bauten der Stadt.


Paul Andreu gewann diverse Auszeichnungen, wie

und ist ebenfalls bekannt für diverse andere Grossbauten, wie unter anderem das Meeresmuseum in Osaka, Japan.

National Concert Hall Dublin

3XN ist einer der beiden Finalisten im Wettbewerb für den neuen nationalen Konzertsaal in Dublin. Aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel musste das Projekt zwischenzeitlich sistiert werden.

Der Vorschlag von 3XN ist eine Symphonie für sich: Drei verschiedene optisch fliessende Konzertsäle sind mit dem eindrücklichen Haupteingang verbunden. Akkustisch würde  die National Concert Hall zu den weltweit führenden Häusern gehören. So wurden internationale Meister ihres Fachs zur Zusammenarbeit eingeladen:  Akkustik (Larry Kierkegaard, Chicago), Bühnendesign (Charcoal Blue, London) und Licht (Steven Scott, Dänemark).


Sydney Opera House

Das Sydney Opera House gilt als eines der markantesten und berühmtesten Gebäude des 20. Jahrhunderts. Es geht auf den Entwurf des dänischen Architekten und Pritzker-Preis-Trägers Jørn Utzon zurück. 2007 ehrte die UNESCO das Haus als UNESCO-Welterbe.

Neben der charkteristischen Schalen- oder Muschelform besticht das Gebäude mit seiner unvergleichlichen Akkustik und extrem feinen Struktur der Dachfliesen. Viele Australier sahen im Gebäude die Form eines Segels. In den 1990er Jahren eröffnete der Architekt aber, dass die Segmente einer Orange der Formgebung zugrunde liegen.

1959 begannen die Bauarbeiten. Die gekrümmten Schalen des Daches bereiteten jedoch große Probleme, da sie nur schwer zu berechnen waren. Oft war architektonisches Neuland zu betreten und Probleme wurden bereinigt, wie sie sich stellten. Der Entwurf musste des Öfteren an neue Realitäten angepasst werden. Allein die komplexe Geometrien am Dach wurde in sechs Jahren über zwölf Mal neu entworfen. Mit Lochkarten gesteuerte Computer brauchten 18 Monate, um die Krümmungen und die Statik aller Dächer zu berechnen.Es wurden 44 Zeichner damit beschäftigt, um mehr als tausendsiebenhundert Pläne für die Dachkonstruktion zu erstellen.

Utzon sollte mit den Bauarbeiten beginnen, bevor sämtliche Kostenanalysen und alle technischen Probleme gelöst waren. Daher war keine genaue Kostenberechnung und auch keine Planung der Bauzeit möglich. Dies trug dazu bei, dass die ursprünglich festgesetzten Baukosten von 3,5 Millionen £ am Ende bei über 50 Millionen £, also dann 100 Millionen Australische Dollar lagen und der Termin der Fertigstellung vom 26. Januar, also dem Nationalfeiertag Australia Day von 1965, auf das Jahr 1973 verschoben werden musste.

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Zaha Hadid

Zaha Mohammad Hadid, ist eine aus dem Irak stammende Architektin und Architekturprofessorin britischer Nationalität. Als erste Frau erhielt sie 2004 die bedeutendste Ehrung in der Architektur, den Pritzker-Preis. Im Jahre 2009 wurde ihr der Praemium Imperiale verliehen.

Im Laufe der Jahre entwickelte sie einen sehr eigenwilligen Stil,  der kaum mehr Ecken oder Wiederholungen erkennen lässt. Viele Architekturtheoretiker sind der festen Überzeugung, dass – nach der Postmoderne und dem Dekonstruktivismus – sie zu den BegründerInnen des „New International Style“ den sogenannten Parametrismus gehört, der eine neue Ära in der Architektur einläutet.  Dank ausgeklügelten Computersimulationen lassen sich metamorphe Modelle erarbeiten, die von enormer Komplexität sind und sich auch aus städtebauplanerischer Sicht  jedwelche Parameter einfliessen lassen.

Zaha Hadids Baustil zählt klar nicht zur organischen Architektur, da die verwendeten Formen eher aus klugen Berechnungen, als aufgrund integrativen Motiven entstehen. Noch lässt sich das spezielle Design ihr zuordnen, doch bald werden neue Architekturbüros ähnlich berechnete Modelle mit ähnlichem Design erarbeiten.

Museum für zeitgenössische Kunst, Calgari

Performing Arts Center, Abu Dhabi

Performing Arts Center, Abu Dhabi

Chaoyangmen SOHO City, China

Modell Chaoyangmen SOHO City, China

Mediterranes Museum Reggio, Italien

SOHO Wangjing Peking, China

Millennium Park Pavilion, Chicago

Chamber Music Hall, Manchester

Wasserhahn

Video zum kürzlich fertiggestellten Guangzhou Opera House:

Rückblick Biennale 2010 in Venedig

Am 1. und 2. November 2010 war das Volcania Team unterwegs, um sich von neuen Entwicklungen in der Architektur inspirieren zu lassen.

Highlight war sicherlich die Präsentation der sich im Bau befindenden Oper in Taichung, Taiwan. Dessen Architekt ist Toyo Ito. Die Formen der Räume entsprechen den Proportionen unseres Gehörgangs.

Fazit: Wunderschön, hohe Ingenieurkunst, aufwendiges Handwerk (jedes Zwischenelement muss entsprechend designt, gebogen und geschweisst werden), und viel zu viel Beton.

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