Tag Archive | Recycling

Thailändisches Blasenhaus

Thai Blasenhaus 1Steve Areen hat nach seiner Karriere als Flight Attendant bei Delta Airlines die Chance beim Schopf gepackt, sich im Nordosten Thailands seinen Traum zu erfüllen.
Thai Blasenhaus 2
In einer Mangoplantage baute er ein kleines Blasenhaus, dass nicht nur seinem Bedarf entsprach, sondern das ausschliesslich aus Materialien aus der Umgebung besteht, und dies mit nur 8’000 $.
Thai Blasenhaus 3Nun ist er dabei, zusammen mit Freuden dieses Modell in Oregon zu kopieren.
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Schlafen auf Wolke sieben

Gabriela-Gomes ‘Shelter ByGG‘ hat die Form einer grossen roten Wolke, die ruhig auf der Strasse sitzt. Gabriela-GomesIn Wirklichkeit ist es eine Kokon-ähnliche Bleibe. Diese ist ausschliesslich aus wiederverwertbarem Kork gebaut.Gabriela-Gomes
Produziert wurde es in Guimarães, Portugal und wurde anlässlich des Guimarães Festival 2012 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Wolke kann als Hotelzimmer reserviert werden.

Architektin/Designerin ist Gabriela Gomes.

Alexander Asadov – ein Visionär der ersten Stunde

Bereits im Jahr 2008 hat der Russe Alexander Asadov mit seinen unkonventionellen Ideen für menschliche Behausungen nach der Klimaerwärmung aufhorchen lassen.

Seine zwei bekanntesten Projekte sind die schwimmende Stadt „Lilypad“ und das über dem Wasser schwebende „Aerotel“.

Backstein aus Erde – Baumaterial der Zukunft

Erde war wohl das meistbenutzte Baumaterial auf Erden, doch durch das Wachstum der Wirtschaft und der Entwicklung von Technologien hat der Stahlbeton Einzug gehalten und überzieht heute unsere Landschaft in einheitlichem, tristen Grau. Regionalität und nachhaltige Ökonomie fanden in den letzten Jahrzehnten leider keine Beachtung mehr.

Yasuhiro Yamashita vom Atelier Tekuto ist überzeugt, dass wir uns dringend zurück zu den Wurzeln begeben sollten und uns in Bezug auf die Verwendung von Baustoffen auf eine „Neue Erdstruktur“ fokussieren sollten.
Sein Projekt startete 1988 und wurde von Universitäten, Spezialisten und Firmen begleitet. Die Idee basierte darauf, Baumaterial aus Böden aus aller Welt herzustellen, das zu 100% der Erde zurückgeführt werden kann, ohne ökologische Schäden zu verursachen. Daraus ist ein Backstein entstanden, der den strengen japanischen Baustandard übertrifft.

Mit diesem Material lassen sich günstig erdbebensichere Häuser bauen. Magnesiumoxid ist der natürliche Stoff, der hierfür beigemischt werden muss. Magnesium lässt sich überall auf der Welt aus dem Meerwasser gewinnen.

MgO H2O Mg(OH)2: Diese chemische Reaktion bindet jedes Erdkorn und garantiert eine enorme Festigkeit.

Modellbau ist dieses eiförmige Gebäude, das etwas an die Berliner Kapelle der Versöhnung erinnert, einem Lehmbau.

Simon Dale’s Hobbithäuser


Die Bauten von Simon Dale gehören zu den Paradebeispielen organischen und ökologisch nachhaltigen Bauens. Sein erstes Haus hat er mit Freunden und der Familie für umgerechnet 3’700 Euro und in 1500 Mannstunden erbaut. Garten und Umgebung sind ganz nach der Permakultur-Philiosophie angelegt.

Wie sein zweites Projekt besteht es ausschliesslich aus lokalen Materialien. Eichenstämme bilden die Tragkonstruktion, die Isolation besteht aus Stroh, der Putz aus Lehm und Kalkputz. Eine biologische Toilette ist ebenso Bestandteil wie alle Secondhand-Haushaltsgeräte und Öfen, die er aus dem Müll gefischt hatte. Auch die Fenster sind recycled, zudem wird das Regenwasser in einer Zisterne gesammelt und genutzt.

Selbstredend, dass die Häuser sich harmonisch in die Landschaft einfügen dadurch, dass der gegen Nordteil erdbewachsen ist.

Ein Hausboot der anderen Art

Dies ist ein unglaubliches Beispiel von adaptivem Recycling: Um die spärlich vorhandenen Ressourcen optimal einzusetzen haben die Fischer von Holy Island bei Lindisfarne Castle, Schottland kurzerhand ihre alten Schiffe halbiert und in Behausungen umgebaut.

PET als nachhaltiger Baustoff

Fehlende Unterkünfte und Umweltverschmutzung werden weltweit zunehmend zum Problem. Vor allem für die ärmeren Bevölkerungsschichten fehlen nicht nur Wohnmöglichkeiten, sondern auch Einrichtungen, um den Abfall fachgerecht zu entsorgen. Nun hat man entdeckt: Der herumliegende Müll von PET-Flaschen (Polyethylenterephthalat) kann auch als Baustoff verwendet werden.
Gefüllt mit Sand und eingefasst in Zement und Erde eignen sie sich hervorragend für den Bau von Bungalows, Brücken, Brunnen und Säulen.
Die fertige Konstruktion ist feuerfest, kugelsicher und erdbebenresistent. Im Inneren des „Plastikhauses“ soll die gute Isolierung eine Raumtemperatur von 18 Grad Celsius gewährleisten.

Die Non-Profit-Organisation Development for Renewable Energies (DARE) setzt sich seit längerem für den Einsatz von PET-Flaschen als Baustoff ein. Mehrere Projekte konnten bereits in Nigeria erfolgreich umgesetzt werden.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt:

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