Tag Archive | Spirale

Vor Frelsers Kirke

Vor Frelsers Kirke1Die evangelisch-lutherische Erlöserkirche (dänisch Vor Frelsers Kirke) ist eine Barockkirche in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Von Weitem fällt der Turm durch seine spiralförmig angelegte Aussentreppe auf. Außerdem ist das Glockenspiel einer der großen Anziehungspunkte der Kirche, da es das größte Nordeuropas ist.
Vor Frelsers Kirke2

Erwähnung fand die Kirche auch in Jules Verne’s Schrift ‚Reise zum Mittelpunkt der Erde‚: Der ängstliche Lehrling Axel musste seine Höhenangst bekämpfen, indem er zusammen mit dem Professor Lidenbrock den Turm bestieg.
Vor Frelsers Kirke3

Der Legende nach stürzte sich der Architekt Lauritz de Thurah vom Turm, als er erkannte, dass der Turm sich in die falsche Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) dreht. Allerdings ist dies klar widerlegt worden.

Die neue Schule von Bobigny

Ecole Bobigny1Die neue Schule in Bobigny, Frankreich bildet ein in sich abgeschlossener Hort, der sich durch eine intelligente Architektur auszeichnet. Ecole Bobigny2

Mikou Design Studio hat die Stockwerke spiralförmig konzipiert, um das Sonnenlicht ideal einzufangen. Die Dächer sind begrünt und begehbar. Insgesamt stellt der Komplex eine geschützte Insel der Ruhe in einem urbanen Raum dar.
Ecole Bobigny3Holzpaneele bilden eine farbenfrohe Fassade, grosse Glasflächen lassen die Räume von natürlichem Licht durchfluten.

Galerie in Form einer Spirale

Spiral Gallery1Diese Galerie in Spiralform liegt bei von Jiading, einem Vorort von Shanghai. Spiral Gallery2
Der ausladende Park ermöglichte den Architekten vom Atelier Deshaus (Liu Yichun / Chen Yifeng) ein Design, das sich etwas ausserhalb der Normen bewegt.
Spiral Gallery3Entstanden ist ein Ausstellungsraum, der den vorgestellten Werken den nötigen Respekt und Lichteinfall entgegenbringt. Gleichzeitig haben die Besucher die Möglichkeit, sich auf und um das Gebäude herum frei zu bewegen, um in den GenSpiral Gallery2auss der schönen Umgebung zu kommen.

Besucherzentrum Fort Diemerdam

Amsterdam Pavilion 1 Fascinating Dutch Visitor Center at Fort Diemerdam in Amsterdam
Auf der historischen Verteidigungslinie des Fort Diemerdam in Amsterdam, die zum UNESCO Welterbe gehört, haben die Emma Architecten ein aussergewöhnliches Besucherzentrum namens Paviljoen Puur erbaut. Architekt ist Marten de Jong.

Inspiriert ist es von den Formen der Natur in der Umgebung. Um dies zu tun durfte das Haus wenig oder gar keine Referenzpunkte zu den gängigen architektonischen Elementen haben. Alleine eine Tür oder ein Fenster kann normalerweise einem spezifischen Zeit  zugeordnet werden, diese hier nur der Natur.

Die Räume sind auf drei Stockwerke verteilt und können für Events gemietet werden.
Amsterdam Pavilion 4 Fascinating Dutch Visitor Center at Fort Diemerdam in AmsterdamAmsterdam Pavilion 6 Fascinating Dutch Visitor Center at Fort Diemerdam in AmsterdamAmsterdam Pavilion 10 Fascinating Dutch Visitor Center at Fort Diemerdam in AmsterdamAmsterdam Pavilion 14 Fascinating Dutch Visitor Center at Fort Diemerdam in Amsterdam

Dalí Museum St. Petersburg

2011 fand der Umzug des bestehenden Museums in diesen aussergewöhnlichen Neubau in St. Petersburg, Florida statt. Er entstand nach Plänen des Architekturbüros Hellmuth, Obata + Kassabaum oder abgekürzt HOK, die Bauzeit betrug 22 Monate.

Alleine die Helix-förmige Treppe und einige andere Details erinnern stark an Salvador Dalís Formgebungen.

Musik – Perpetuum Mobile

Der „Singing Ringing Tree“ des Architekten und Künstlers Tonkin Liu ist eine Musikskulptur, die mit seinen hunderten von Röhren den Wind in Schall umwandelt. Zusammen mit der wunderschönen Hügellandschaft von Burnley, England wird man sofort in eine eigentümliche und kraftvolle Stimmung versetzt.

Il »ar­chi­tetto nuovo«

Marcello d’Olivio (1921-1991) gehörte zu den experimentellen Architekten Italiens (»ar­chi­tetto nuovo«) und war ebenfalls Kunstmaler.
Die Liste seiner Referenzobjekte ist lang und abenteuerlich. So wurde er von diversen afrikanischen Diktatoren beauftragt, Städte zu planen (Senegal, Braz­za­ville, Ka­me­run, Si­erra Leone, Togo, Zaire, Al­ge­rien und Li­byen, Gabun) und von Saddam Hussein erhielt er den Auftrag, das „Denkmal des unbekannten Soldaten“ zu erschaffen, das 1983 von der CECM (Con­ven­tion Europ. de la Con­struc­tion Mé­tal­li­que) aus­ge­zeich­net wurde.
Er war ebenfalls Planer der Par­zel­lie­rung von Li­gnano Pi­neta: Die spi­ral­för­mige Stra­ßen­füh­rung paßt sich harmonisch der na­tür­li­chen Land­schaft an.
Hier entstanden zwei seiner bekanntesten Privatresidenzen, die Villa Mainardis
und die Villa Spezzotti.
Spä­ter in »Eco­town, eco­way« (1986) theo­re­ti­siert er über den Bau einer »neuen Stadt« aus Ele­men­ten einer über­di­men­sio­na­len Treppe, mit dem Ziel, die Ein­heit zwi­schen Ar­chi­tek­tur und Natur wie­der­her­zu­stel­len. Sym­bo­lisch steht da­für der in D’Olivos Ge­mäl­den häu­fig an­zu­tref­fende Baum. In sei­nen spä­ten Schaf­fens­jah­ren ver­stärkte sich seine Hin­wen­dung zur Ma­le­rei.
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