Tag Archive | Steinhaus

Bioklimatisch bauen in schwierigen Klimazonen

Bioklimatisches Haus1Hinter diesem bioklimatischen Haus von Ruiz Larrea and Associates befindet sich der Windpark von Granadilla de Abona, der zugleich Teil vom Instituto Tecnologico y de Energias Renovables ist. Dieses Research Center beherbergt gleich 25 bioklimatische Häuser. Bioklimatisches Haus2Aufgrund der starken Winde auf Teneriffa werden diese Bauten durch hohe vulkanische Tosca Steinmauern geschützt.
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Diese sind so angeordnet, dass die Luftzirkulation natürlich gesteuert ist und somit keine Klimatisierung oder Dämmung nötig sind. Auch die Bepflanzungen gedeihen dadurch wunderbar. Die begrünten Flachdächer fangen die Feuchtigkeit auf und geben ebenfalls Kühlheit ab.
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Grosse Zisternen sammeln das Regenwasser auf, das für den täglichen Gebrauch verwendet wird. Zudem besteht das Baumaterial aus dem Aushub oder wurde aus der Region gewonnen. 

Palast der Winde

hawa mahal1Der Hawa Mahal oder auch der ‚Palast der Winde‘ ist das wohl bekannteste Bauwerk von Jaipur, Indien.
hawa mahal2Auf fünf Stockwerken, die aus rotem und rosafarbenen Sandstein bestehen, sind 953 kleine Fenster eingelassen. Diese hatten zwei Funktionen: Einerseits erlaubten sie durch die Luftzirkulation eine regelmässige Kühlung der Räume und andererseits hatten die Palastdamen die Möglichkeit, das Treiben auf der Strasse unbeobachtet zu verfolgen.
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Erbaut wurde der Palast 1799 vom Maharadscha Sawai Pratap Singh.
hawa mahal4Architekt war Lal Chand Usta. Er wollte mit der rajputischen Palastarchitektur und der organischen Form der Kuppeln die Krone vom Hindugott Krishna darzustellen.

Museum Salaguti

museo salaguti1Das kleine architektonische Juwel befindet sich in der Gemeinde Sasamón, in der Nähe der spanischen Stadt Burgos und wurde vom Maler und Bildhauer Carlos Salazar Gutiérrez („Salaguti“) im Jahr 1977 in Eigenregie erbaut.
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Da er von der offiziellen Kunstgilde nie wirklich ernst genommen wurde erschuf er sich sein Museum, auf dessen Aussenwand ein rund vier Meter hohes Selbstporträt eingelassen ist, gleich selbst.
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Als junger Mann wurde ihm der Eintritt in die Kunstschule verwehrt, so entstanden alle sein Werke, wie auch öffentlichen Brunnen und Denkmäler autodidaktisch. Seine Formensprache ist teilweise ausgesprochen grob und trotzdem sehr organisch. Nicht von ungefähr entstand in seiner Zeit die Kunstform des Art brut, die wohl einen gewissen Einfluss auf seine Werke und insbesondere auf seinen Baustil hatte.

Die Schildkröte von El Gouna

Das Volcania-Team liess es sich nicht nehmen, das weit herum bekannte Turtle House in El Gouna, Ägypten besuchen zu gehen.Turtlehouse1

In nur gerade 7 Monaten wurde es vom renommierten deutschen Designer Kurt Völtzke erbaut. Es erinnert an die Bauten von Hundertwasser oder Gaudí, besteht aus Naturstein und bildet Formen der Dünen und Wellen nach.
Die beiden Appartements können gemietet werden, zudem werden für Kunstinteressierte Seminare und Ausstellungen angeboten. Mehr dazu unter www.atelier-color.de.Turtlehouse2
Die Lage ist etwas speziell, zumal sich das Turtle House inmitten eines Golfplatzes befindet.
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Historische Schätze würdigen

Mapungubwe, im Grenzgebiet von Südafrika, Botswana und Simbabwe gelegen hat eine reiche Geschichte zu erzählen: Einst ein reiches Goldgräberstätte, danach für 700 Jahre unbewohnt und erst ab 1933 wieder besiedelt gehört diese Region zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Architekt Peter Rich hat auf 1500 m2 ein Besucherzentrum der besonderen Art geschaffen, das „Mapungubwe Interpretive Center„.

Es besteht ausschliesslich aus lokalen Materialien, die in Programmen zur Armutsbekämpfung hergestellt wurden, darunter 200’000 Backsteine, die für die ausladenden Kuppelbauten benötigt wurden.

Diese beherbergen nun die wertvollen Artefakte vergangener Zeiten.

Fotos: Iwan Baan

Setenil de las Bodegas, das Felsendorf

Wer sich einmal in Südspanien, genauer in Andalusien befindet sollte es nicht verpassen, dem kleinen Dorf Setenil einen Besuch abzustatten.
Die Häuser sind zum Teil direkt in die Felsen gehauen und wirken dadurch wie ein integraler Teil der Landschaft.

Monsanto, das Felsendorf

Das pittoreske Dorf Monsanto liegt an der portugiesisch-spanischen Grenze. Im 6. Jh. besiedelt fingen die Bewohner bald an, ihre Behausungen um die Granitfelsen zu bauen. Diese boten Schutz vor Wind und Wetter. Bis heute wurde kein einziger Felsen berührt.Spätgotische und manuelinische Türbögen beweisen, dass trotz reger Bautätigkeit in all den Jahrhunderten das Dorf seine Tradition beibehalten hat.

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