Tag Archive | Villa

Kunst im Hang

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Diese runde Villa befindet sich in Susaki, im Süden Japans. Das Haus verfliesst mit dem Garten, er ist mitten drin, darauf und natürlich rundherum. Die Landschaft umhüllt den Rundbau mit Atrium wie ein Mantel.

Entworfen wurde es vom französischen Architekturbüro Ciel Rouge.
susaki3Es beherbergt ein privates Museum, ein Gästehaus und ein Resort und dient zugleich als Künstleresidenz. Ovale Löcher und Fensterfronten erinnern etwas an einen Emmentaler Käse und kreieren Aussichten und Durchsichten. Sie geben dem Bau auch eine optische Leichtigkeit. Wo immer sich die Möglichkeit bot, wurde Gras angepflanzt, was die Architektur noch besser in die Umgebung integriert. Die Farbe des Hauses ist auch an die Steinfarbe der Landschaft angepasst.
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Runde Häuser sind schwieriger zu möblieren, da oft Wände fehlen. Die Architekten aber haben Nischen und Wandelemente eingebaut, so dass trotz futuristischem Bau Wohnlichkeit entstehen kann. Das Haus ist auch eine Galerie. Man kann durch die runden Gänge wandeln und dabei Kunst, Architektur und Aussicht geniessen.
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Top-Design aus Stampflehm

Lacey Residence1Diese grossflächige Villa, die Lacey Residence, steigt aus der kargen Erde von Arizona auf.
Lacey Residence2Sie wurde von Jones Studio entworfen und besteht mehrheitlich aus Stampflehm, der aus dem nahe gelegenen Untergrund gewonnen wurde.
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Die grosszügige Raumaufteilung und das Spiel mit Licht und Schatten ermöglicht ein optimales Bioklima im Inneren der Räume.Lacey Residence3

Bereits mit dem Bau des Skorpion-Hauses hatte Jones Studio ein Bijou der Nachhaltigkeit geschaffen.

Hügel einfach nutzen: Das Kremser Erdhaus

Kremser Erdhaus1Österreichs wohl ungewöhnlichstes Haus steht in der Nähe von Krems. Seine Besonderheit: Man sieht es von außen kaum. Denn zum größten Teil liegt es unter der Erde. Bekannt ist es mittlerweile als das „Kremser Erdhaus“. Die Planungsmotivation des jungen Wiener Baumeisters Martin Exel, der das Haus selbst bewohnt: Viel Spaß am Wohnen und geringe Betriebskosten.Kremser Erdhaus4 Kopie

Direkt in den Hang hinein

Zum Teil in den Hügel hinein gebaut, zum Teil mit Erde überschüttet, punktet das „Kremser Erdhaus“ vor allem durch die durchdachte Planung und eine Reihe außergewöhnlicher und liebevoll ausgeführter Details. Individualität steht dabei im Vordergrund. Schon beim Betreten des Hauses kann gewählt werden: Geht man durch den 25 Meter langen Felsengang in die riesige Wohnhalle, entscheidet man sich für den kurzen Zweiteingang gleich neben dem Felsen oder fährt man bequem in die überaus großzügig gestaltete Garage. Einparken ist dort kein Problem, drei Autos finden locker hintereinander Platz. Praktisch: der lange Felsengang wird durch Schränke zum wohl weitläufigsten privaten Stauraum Österreichs.

Aber auch sonst lassen 190 Quadratmeter Wohnnutzfläche und nochmals 180 Quadratmeter ausgebauter Kellerraum keine Wünsche offen. Gestaltet hat Exel den Wohnbereich als exklusives, unterirdisches Loft. Tageslicht fällt durch die rund 9 Meter breite und zweieinhalb Meter hohe Glasscheibe in den Raum ein. Diese Glasscheibe ist auch der einzige Hausteil, den man von außen sieht.

Hohe Wohnqualität und niedrige Betriebskosten

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Besonderen Wert hat Exel auch auf ein durchdachtes Energiekonzept gelegt. Aufgrund dieser Planung, der Erdaufschüttung, einer speziellen Dämmung und des Einsatzes einer Erdwärme- Lüftungsanlage belaufen sich die monatlichen Betriebskosten für Wasser und Strom auf nicht mehr als 100 Euro im Monat. Und das bei einem optimalem Raumklima, das durch das Erdhaus noch begünstigt wird: Angenehm kühl im Sommer, wohlig warm im Winter.

Jabadabaduuu! Zuhause bei Fred Feuerstein

Dieses Haus vom Architekten Phillip Jon Brown entspricht dem, was eine TV-Ikone wie Dick Clark brauchte. Nun, nach seinem Tod wird sein Anwesen in Malibu für $3.5 Millionen verkauft. Das Haus, auf einem Hügel gelegen, bietet mit seinen grossen Glasfassaden einen herrlichen Ausblick auf den Pazifik, die Kanalinseln, Boney Peak und Serrano Valley.

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Die Schildkröte von El Gouna

Das Volcania-Team liess es sich nicht nehmen, das weit herum bekannte Turtle House in El Gouna, Ägypten besuchen zu gehen.Turtlehouse1

In nur gerade 7 Monaten wurde es vom renommierten deutschen Designer Kurt Völtzke erbaut. Es erinnert an die Bauten von Hundertwasser oder Gaudí, besteht aus Naturstein und bildet Formen der Dünen und Wellen nach.
Die beiden Appartements können gemietet werden, zudem werden für Kunstinteressierte Seminare und Ausstellungen angeboten. Mehr dazu unter www.atelier-color.de.Turtlehouse2
Die Lage ist etwas speziell, zumal sich das Turtle House inmitten eines Golfplatzes befindet.
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Enric Ruiz-Geli’s Interpretation von organischer Architektur

Enric Ruiz Geli’s Architektur zeichnet sich einerseits durch sonderbare Formgebungen und andererseits durch die Verwendung von High-Tech-Materialien aus, die praktisch Null-Energiehäuser ermöglichen. Zum Einsatz kommen oft Corian, Keramik und Kunststoffe. Buckminster Fuller und Antoni Gaudí sind neben der Natur die Inspirationsquellen von ihm und seinen Mitarbeitern der Firma Cloud9.

Realisierte Projekte sind unter anderem die Villa Nurbs und die Villa Bio:
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Villa Nurbs2 Villa Bio

Volcania-Skizze Projekt „Loop“

loop2smallDas Volcania-Team hat den Versuch gewagt, eine Synthese aus möglichst vielen vergangenen Beiträgen zu machen.
So soll das Projekt etwas futuristisch sein, sich organisch der Umgebung anpassen, hell, einfach zugänglich sein, ein Atrium beinhalten und vieles mehr.

Entstanden ist das eigenwillige und unvergleichbare Projekt „Loop“, eine gekreuzte Schlaufe nach höchstem Minergiestandard mit zwei grossen, nach innen versetzten Glasfronten, Lehmmauern und einer überwachsenen, gebogenen und begehbaren Tragkonstruktion.

Baudamen und -herren gesucht!loop3asmall

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